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Raymond Pettibon

Mittwoch 21. bis Sonntag 25. März 20.00 Uhr

wurde erstmals durch seine Plattencover für das amerikanische Westcoast Punklabel SST bekannt, über das er zunächst auch seine seit 1978 herausgegebenen Künstlerhefte vertrieb. Zuerst hauptsächlich einer subkulturellen Öffentlichkeit bekannt, hat Pettibon längst in renommierte Institutionen vom Museum of Contemporary Art in Los Angeles bis hin zum Museum of Modern Art in New Yorker oder zur Documenta Eingang gefunden. Eines der ersten Themen Raymond Pettibons war die Kritik der Subkultur der 60er Jahre und deren letztlich fehlgeschlagenen Auflehnung gegen die Autorität ihrer Väter. Seit Mitte der achtziger Jahre arbeitet Pettibon obsessiv an seinem Universum aus Kombinationen von Bild- und Textfragmenten. Es umfasst neben Videofilmen, Texten, Musik und Plattencovern (u.a. für Sonic Youth, Black Flag- und Minutemen) vor allem Tausende von s/w Zeichnungen, mit denen er in seinen Ausstellungen die Wände fast komplett bedeckt. Seine Textquellen reichen von der Literatur der Moderne, wie Proust und Pound, über die Sportberichte von Tageszeitungen, bis zu Groschenromanen, die als Hand geschriebene Textpartikel zum Bildmaterial nicht logisch, sondern „lyrisch“ hinzu assoziiert werden. Der Betrachter wird mit einem Mahlstrom aus Chiffren, Zeichen und Texten verschiedenster Herkunft konfrontiert, die keine erkennbare Ordnung verbindet. Pettibon illustriert gleichsam den „stream of consciousness“ der gegenwärtigen Kultur und arbeitet sich an einem kompromisslosen Portrait des „Amerikanischen Alptraums“ ab.


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