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Helmut Oehring

Sonntag 18. März 16.00 Uhr

Helmut Oehring wurde 1961 als Sohn gehörloser Eltern in Ost-Berlin geboren. Nach einer Ausbildung als Baufacharbeiter war er in der 1980er Jahren in verschiedensten Berufen tätig, beschäftigte sich aber zur selben Zeit bereits intensiv mit der komponierten Musik der europäischen Moderne. Als Gitarrist und Komponist Autodidakt, war er zwischen 1992 und 1994 – nach Konsultationen bei André Asriel, Helmut Zapf, Georg Katzer und Friedrich Goldmann – Meisterschüler von Georg Katzer an der Berliner Akademie der Künste, zu deren Mitglied er 2005 gewählt wurde. 1994/95 war er Stipendiat an der Villa Massimo in Rom und erhielt seitdem zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Hindemith-Preis, der ihm für sein gesamtes Schaffen verliehen wurde, das bis heute rund 150 Werke umfasst: Solowerke, Kammermusik, Orchesterkompositionen, Opern und Musiktheaterwerke, Theater- und Filmmusik, Liederzyklen, Hörspiele sowie ein LeseHörBuch.
Oehrings Kompositionen und Produktionen entstanden oft in engem Austausch mit unterschiedlichsten Künstlern, Ensembles und Institutionen, mit Regisseuren wie Ruth Berghaus, Ulrike Ottinger, Daniele Abbado, Claus Guth und Maxim Dessau, Chroreographen wie Joachim Schlömer, Dirigenten wie Ingo Metzmacher, Lothar Zagrosek, Martyn Brabbins oder Roland Kluttig, Orchestern wie dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg und vielen anderen, sowie mit nahezu allen namhaften Ensembles für zeitgenössische Musik.


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