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Heinz Holliger

Donnerstag 22. März 19.00 Uhr

geboren 1939 in Langenthal (Kanton Bern), er besuchte bereits während seiner Gymnasialzeit das Berner Konservatorium, wo er Oboe bei Emil Cassagnaud (1950-58), Klavier bei Sava Savoff (1955-58) und Komposition bei Sándor Veress (1956-60) studierte. Nach der Matura 1958 ging er für ein Jahr nach Paris, um seine musikalische Ausbildung am Conservatoire National Supérieur bei Pierre Pierlot (Oboe) und Yvonne Lefébure (Klavier) fortzuführen. Von 1961-63 besuchte er an der Musikakademie in Basel die Kompositionskurse bei Pierre Boulez. Heinz Holliger hat sich als Oboist, Dirigent und Komponist einen Namen gemacht. Er gehört zweifelsohne zu den führenden Oboisten der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts. Sein Repertoire umfasst Kompositionen des 18. und 19. Jahrhunderts sowie zeitgenössische Werke. Besonders hervorzuheben ist, dass Holliger neue Spieltechniken für die Oboe eingeführt hat und dadurch maßgeblich das Repertoire für die Oboe im 20. Jahrhundert mit beeinflusst hat. Zahlreiche Stücke wurden für ihn geschrieben.

Seine Dirigentenlaufbahn begann in den der neuen Musik gewidmeten Programmen in Paul Sachers Konzertreihe mit dem Basler Kammer orchester von 1977 bis 1987. 1987 gründete Holliger zusammen mit Jürg Wyttenbach und Richard Kelterborn die Konzertreihe Basler Musik-Forum, wo er regelmäßig als Dirigent auftrat und seine Kompositionen zur Aufführung gelangten. Seither dirigiert Holliger führende Orchester und Ensembles aus aller Welt. Der vielseitige Musiker, der seit 1966 an der Musikhochschule von Freiburg im Breisgau unterrichtet, komponiert bereits seit frühester Jugend und hat ein substanzielles kompositorisches Œuvre geschaffen, das mit bedeutenden Preisen und Ehrungen bedacht wurde.

| www.heinzholliger.com

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