| aktuelle Website | Impressum | Sitemap | mobil     || English
| Home | Theatertreffen | tt programm | tt gesamt
| tt programm
| tt gesamt
Öffnet die Druckansicht in einem neuen Fenster

Drei Schwestern

schauspielhannover
von Anton Tschechow
Deutsche Fassung von Angela Schanelec
nach einer Übersetzung von Arina Nestieva

Andrej Sergejewitsch Prosorow Christoph Franken
Natalja Iwanowna Isabelle Menke
Olga Oda Thormeyer
Mascha Katharina Lorenz
Irina Picco von Groote
Kulygin Fjedor Iljitsch Peter Knaack
Werschinin Alexander Ignatjewitsch Matthias Neukirch
Soljony Wassilij Wassilijewitsch Fabian Gerhardt
Tusenbach Nikolaj Ljwowitsch Christian Erdmann
Tschebutykin Iwan Romanowitsch Roland Renner
Anfissa Sibylle Brunner
Ferapont Klaus-Peter Haase
Zwei junge Offiziere Thorsten Hierse, Robin Sondermann

Regie Jürgen Gosch
Bühne, Kostüme Johannes Schütz
Licht Heiko Wachs
Dramaturgie Regina Guhl

Premiere 16. September 2005
Dauer ca. 3h, eine Pause

Publikumsgespräch
Sa 20. Mai 23:10 spiegelBAR

Die russische Provinz des Regisseurs Jürgen Gosch und des Bühnenbildners Johannes Schütz ist eine geschlossene Gesellschaft. Die Welt verirrt sich nur unter größten Schmerzen in den langen grauen Raum ohne Fenster, ohne Vater, ohne Aussicht, ohne Sinn. Obwohl Tschechow die Nöte der vom Zentrum Weggesperrten klar formuliert, zeigen Gosch und seine Schauspieler, dass man sich gar nicht verstehen will. Nicht im Augenblick. Es ist vielmehr ein Rest an Ewigkeit, den man in Ideologien der Arbeit und der Liebe sucht. Die streng komponierte, immer polyphone Unordnung dieses Theaterabends führt dann zu einem deutlichen, dunklen Ende.

| Jurymitglied Tobi Müller über „Drei Schwestern“