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Olivier Messiaen

Sonnabend 25. März 20.00 Uhr

frz. Komponist, geboren 1908 in Avignon. Bereits mit elf Jahren besuchte er das Konservatorium und fiel bereits dort durch seine außergewöhnliche Begabung in den Fächern Kontrapunkt und Fuge, Orgel und Improvisation, Musikgeschichte und Komposition auf. In den Jahren von 1919 bis 1930 studiert er am Pariser Konservartorium Orgel bei M. Dupré und Komposition bei P. Dukas. 1931 übernimmt er die Organistenstelle an der Kirche La Trinité in Paris, die er bis fast zum Ende seines Lebens innehatte und wohin man wegen seiner berühmt gewordenen Improvisationen pilgerte. Zusammen mit A. Jolivet, Yves Baudrier und Daniel Lesur war er Mitbegründer der Gruppe La Jeune France, eine Gegenbewegung zur klassizistischen Ästhetik der Vertreter der Groupe de Six.
Messiaen schöpfte Anregungen aus dem Studium der Zahlenmystik, indischer und griechischer Rhythmik, dem Vogelgesang, den er abhörte, akribisch notierte und klassifizierte und hat seine Fähigkeit zur Synästhesie konstruktiv in den harmonischen und formalen Aufbau seiner Kompositionen eingebracht. Am Pariser Konservatorium übernahm er 1942 eine Klasse für Harmonielehre, 1947 eine für Analyse und war von 1966 bis 1978 Professor für Komposition. Die „Classe de Messiaen“ war legendär und einflussreich. Komponisten wie Pierre Boulez, K. Stockhausen, I. Xenakis haben sie besucht, aber auch jüngere Generationen wie die T. Murail, G. Grisey, M. Levinas, die zeitweise als Vertreter einer Spektralen Musik galten. Olivier Messiaen ist 1992 in Paris gestorben.


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