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Pressestimmen Can We Talk About This?

Vorstellungen bei spielzeit’europa 11|12: 27. bis 29. Oktober 2011

Eva-Elisabeth Fischer, Süddeutsche Zeitung, 26. Oktober 2011

Kaum hat die neue Tanzsaison begonnen, glaubt man bereits sagen zu können, dass es auf lange Sicht nichts Klügeres, nichts Besseres, nichts Riskanteres geben wird: Lloyd Newson und sein DV8 Physical Theatre haben nach langwieriger Recherche ein stück mit dem Titel „Can we talk about this?“ in Sydney uraufgeführt, das nun heftig bejubelt, im Tanzquartier Wien gastierte und demnächst bei den Berliner Festspielen zu sehen sein wird. (…) Das Stück entlarvt die Selbstzensur unter dem Deckmantel politischer Korrektheit als weit verbreitetes ethisches Gebot in multikulturellen westlichen Demokratien, wodurch im Zweifelsfall die antidemokratische Reaktion verstärkt wurde. (…) Lloyd Newson offeriert in höchst konzisen 75 Minuten auf all dies eine denkbar einfache Antwort: Es geht darum, Menschen, nicht aber Religionen und Ideologien zu integrieren. Bei „Can we talk about this?“ lernt ein jeder seine Lektion.

Frank Schmid, rbb Kulturradio, 28. Oktober 2011

„Can we talk about this?“ ist ein politisch immens wichtiges Stück, das uns radikal und schockierend und mitunter auch beängstigend mit den unbeantworteten Fragen unserer Zeit konfrontiert.

Karin Schmidt-Feister, Tanznetz.de, 29. Oktober 2011

Newsons Dokumentar-Theater ist eine eindringliche Aufforderung, einzig die Menschenrechte als grundsätzlichen Bezugspunkt für das gesellschaftliche Zusammenleben zu fokussieren und ihre Einhaltung unabhängig von religiöser und gesellschaftlicher Ausrichtung in jedem Land einzufordern. Das DV8 Ensemble besticht in der körpersprachlichen Präzision der Monologe, Dialoge und Gruppendebatten dieses Fragen-Marathons. „Can we talk about this?“ ist ein mutiges Stück, das einen wachen Zuschauer und Zuhörer braucht, um Veränderungen zu denken.


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