| aktuelle Website | Impressum | Sitemap | mobil     || English
| Home | spielzeit’europa | spielzeit’europa 11|12
| spielzeit’europa 11|12
Öffnet die Druckansicht in einem neuen Fenster
VERÄNDERBARE WELTEN

spielzeit’europa 11|12

Die spielzeit’europa 11|12 lädt in ihrer achten Edition – es ist zugleich die letzte unter unserer künstlerischen Leitung – in das neu sanierte Haus der Berliner Festspiele zu einem Programm ein, das in einem weiten theatralischen Spannungsbogen menschliches Handeln und gemeinsame Verantwortung thematisiert. Vor dem Hintergrund der unabsehbaren Folgen von Naturkatastrophen und politischen Umwälzungen gilt es, eine zersplitternde Welt als verbunden und ganz zu denken – und als veränderbar, wie uns der »Arabische Frühling« deutlich zeigt.
Eröffnet wird die diesjährige Tanz- und Theatersaison mit dem eigens für Berlin entwickelten Stück Le Savali: Berlin. Diese einmalige Zusammenarbeit von Künstlern aus dem Südpazifik und aus Berlin in der Regie von Lemi Ponifasio knüpft neue Bande der Begegnung vom anderen Ende der Welt her, um gegenwärtige Momente der Gemeinschaft zu erschaffen.
Der Erforschung von Wahnsinn und Wahrheitssuche und der treibenden Kraft der Worte widmen sich die Texte von Heiner Müller, Arne Lygre, Bernard-Marie Koltès, Toni Morrison, George Courteline, Pierre Henri Cami und Daniil Charms. Sie stehen im Mittelpunkt der Arbeiten von Antonio Latella, Peter Sellars, Lloyd Newson, Barbara Wysocka, Stéphane Braunschweig und Andrea Breth. Eine bildgewaltige Kreation von Romeo Castellucci sowie ein choreografiertes Rock-Konzert von Hofesh Shechter bilden im Januar das Finale dieser letzten spielzeit’europa.
All jenen, die dem Denken keine Grenzen setzen und damit die Veränderungen in der arabischen Welt in Gang setzen, gilt unsere besondere Aufmerksamkeit. So zeigen wir bereits im September Yahia Yaïch Amnesia von Jalila Baccar und Fadhel Jaïbi aus Tunis: ein utopischer Vorgriff auf eine Welt im Zeichen der Freiheit.
Unser Dank geht wie immer an Bernd Neumann, den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, und insbesondere an Sie, wertgeschätztes Publikum, für Ihr lebhaftes Interesse an der Begegnung mit unseren Künstlern und Gästen aus aller Welt.

Herzlichst

Brigitte Fürle Künstlerische Leiterin spielzeit’europa | Berliner Festspiele
Joachim Sartorius Intendant Berliner Festspiele


| zurück