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‘Komeda – A Soundtrack for a Life’

Film von Claudia Buthenhoff-Duffy (2010) 52 min

Krzysztof Komeda (1931–1969) war Arzt, Jazz-Pianist und vor allem Filmkomponist. In Polen genießen seine Werke Kultstatus, dort ist er ein nationaler Held. Überall sonst auf der Welt ist es vor allem die Filmmusik zu mehr als 65 Werken (u.a. ‘alle Polanskis’ bis Rosemary’s Baby), die für immer im Ohr bleiben wird. Mit Stücken wie dem Wiegenlied aus Rosemary’s Baby oder der Musik zu Tanz der Vampire gelang es Komeda auf subtile Art und Weise, ein eigenes Kapitel Musikgeschichte zu schreiben.

Sein früher Unfalltod in den Hügeln von Hollywood lässt in seiner überdimensionalen Tragik an James Dean denken. Im Koma liegend wurde er von Kalifornien nach Warschau ausgeflogen und starb vier Tage vor seinem 38. Geburtstag ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.

Der Filmessay von Claudia Buthenhoff-Duffy ist eine Reflexion über Komedas Soundtracks, ein Zeitdokument über das Lebensgefühl in einer Ära des sozialen, politischen und kulturellen Umbruchs, über die Arbeit und den Exodus polnischer Künstler in den 50er und 60er Jahren – und nebenher quasi der Vorspann für das Generalthema beim polnischen Schwerpunkt des 2011er JazzFest Berlin Jahrgangs.