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Die Stückemarkt-Jury 2011


Nurkan Erpulat Regisseur
Nurkan Erpulat wurde 1974 in Ankara geboren und lebt seit 1999 in Berlin. Er studierte Schauspiel an der Dokuz Eylül Üniversität in Izmir und Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Er arbeitet vorwiegend in Berlin, daneben auch in Hannover, Linz, Heilbronn und Istanbul. Zu seinen Theaterarbeiten zählen u.a. „Faked“ (2007), „Jenseits – Bist du schwul oder bist du Türke?“ (2008), „Man braucht keinen Reiseführer für ein Dorf, das man sieht“ (2009, jeweils im Rahmen von „beyond belonging“ am HAU), „Schattenstimmen“ (2008) und „Lö Bal Almanya“ (2010, beide am Ballhaus Naunynstraße). Seine Inszenierungen „Heimat im Kopf“ (2008) und „Familiengeschichten“ (2009), die er mit Jugendlichen am Staatstheater Hannover entwickelt hat, wurden zum Theatertreffen der Jugend der Berliner Festspiele eingeladen. Seine neueste Produktion „Verrücktes Blut“ (September 2010), eine Koproduktion vom Ballhaus Naunynstraße mit der Ruhrtriennale, ist für den Friedrich-Luft-Preis nominiert. Nurkan Erpulat ist Lehrbeauftragter an der Universität der Künste Berlin.

Martin Heckmanns Autor / Dramaturg
Martin Heckmanns, geboren 1971, studierte Komparatistik, Neuere Geschichte und Philosophie. Der Dramatiker ist mit Stücken wie „Schieß doch, Kaufhaus!“ (2002, UA Staatschauspiel Dresden), „Kränk“ (2004, UA Schauspiel Frankfurt), „Das wundervolle Zwischending“ (2005, UA Staatsschauspiel Hannover), „Wörter und Körper“ (2007, UA Staatstheater Stuttgart) und „Kommt ein Mann zur Welt“ (2007, UA Schauspielhaus Düsseldorf) bekannt geworden. 2002 wurde Heckmanns von Theaterheute zum Nachwuchsdramatiker des Jahres gewählt. Zu seinen weiteren Auszeichnungen zählen zwei Publikumspreise der Mühlheimer Theatertage – 2003 für „Schieß doch, Kaufhaus!“ und 2004 für „Kränk“ – und der Niederrheinische Literaturpreis der Stadt Krefeld (2008). Seit 2009 ist Martin Heckmanns Hausautor und Dramaturg am Staatsschauspiel Dresden, wo sein Theaterprolog „Zukunft für immer“ die Intendanz von Wilfried Schulz eröffnete.

Jan Klata Regisseur / Autor
Jan Klata, 1973 in Warschau geboren, studierte Regie in seiner Heimatstadt und in Krakau. Seine erste eigene Inszenierung war 2003 Gogols „Rewizor“ in Wałbrzych. Im darauffolgenden Jahr wurde Klata mit seinem Stück „Usmiech grejpfruta – Lächelnde Grapefruit“ zum Stückemarkt des Theatertreffens eingeladen, das nachfolgend, wie viele seiner Inszenierungen, am Teatr Polski in Wrozław zur Aufführung kam. Es folgten u.a. „H“ nach Shakespeares „Hamlet“ (2005), das deutsch-polnische Theaterprojekt „Transfer!“ über Flucht und Vertreibung (2006), „Oresteia“ nach Aischylos (2007), „Sprawa Dantona“ (Der Fall Danton, 2008; ausgezeichnet mit dem Konrad-Swinarski-Preis), „Trylogia“, „Ziemia obiecana“ (Das Gelobte Land; Łodz, 2009) und „Kazimirz i Karolina“ (2010). Im April 2011 bringt Klata Franz Kafkas „Amerika“ am Schauspielhaus Bochum auf die Bühne. In Berlin waren seine Regiearbeiten mehrfach am Hebbel am Ufer zu sehen. Jan Klata wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, u.a. erhielt er 2006 den renommierten Theaterpreis der polnischen Tageszeitung Polityka.

Iris Laufenberg Leiterin Theatertreffen Berlin
Iris Laufenberg geboren in Köln, studierte von 1986 bis 1991 Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Im Anschluss folgten Stationen als Dramaturgin am Schauspiel Bonn (1992 bis 1997) und am Bremer Theater (1997 bis 2001). In den Jahren 1994, 1996 und 2002 leitete sie gemeinsam mit Tankred Dorst und Ursula Ehler das europäische Theaterfestival Bonner Biennale – Neue Stücke aus Europa am Schauspiel Bonn. Seit 2003 ist Iris Laufenberg Leiterin des Theatertreffens der Berliner Festspiele. An der Technischen Universität Berlin unterrichtete sie von 2004 bis 2006 im weiterbildenden Masterstudiengang Bühnenbild, an der Universität Hildesheim im Wintersemester 2008/09 Kulturmanagement und an der Freien Universität Berlin im Wintersemester 2009/10 Kultur- und Festivalmanagement.

Barbara Mundel Intendantin Theater Freiburg
Barbara Mundel wurde 1959 in Hildesheim geboren und studierte in Berlin, Frankfurt/Main und München Neuere deutsche Literatur, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft. 1988 ging Mundel als Dramaturgin und Regisseurin nach Basel, wo sie für den Neuanfang unter Frank Baumbauer mit Regisseuren wie Hans Hollmann, Jossi Wieler und Christoph Marthaler mitverantwortlich war. Anfang der 1990er Jahre arbeitete sie für die Ruhrfestspiele Recklinghausen, am Theater Basel, inszenierte an der Frankfurter Oper und bei den Salzburger Festspielen. Ab 1995 war Mundel als Dramaturgin im Leitungsteam der Volksbühne am Rosa Luxemburg-Platz in Berlin tätig, wo sie mit Frank Castorf, Johann Kresnik, Christoph Schlingensief und Christoph Marthaler zusammenarbeitete. Von 1999/2000 bis 2003/04 war Mundel Direktorin des Luzerner Theaters und anschließend Chefdramaturgin an den Münchner Kammerspielen. Mit der Spielzeit 2006/07 übernahm sie die Intendanz am Theater Freiburg.

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