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Theatertreffen-Blog 2011

Kritik, Labor, Archiv und Netzwerk unter www.theatertreffen-blog.de

Illustration von Johanna von Stülpnagel
Illustration: Johanna von Stülpnagel

Sieben Teilnehmer aus Deutschland, Israel, Österreich, der Schweiz und den USA wurden für das Theatertreffen-Blog 2011 aus internationalen Bewerberinnen und Bewerbern ausgewählt und erarbeiteten eigene Beiträge auf Deutsch und auf Englisch. Sie nahmen an den regelmäßigen Themenplanungen und Seminaren zu Videojournalismus, Theaterfotografie und Theaterkritik teil, besuchten Aufführungen des Theatertreffens, führten Interviews, entwickelten eigene Formate, etwa die „Guttenberg“-Kritik, die Dialog-Kritik, „Seitenrang links“ oder den „She He Chat“, und lernten die technischen Möglichkeiten der Online-Kulturberichterstattung kennen. In Zusammenarbeit mit Redakteuren der Medienpartner Berliner Zeitung (Dirk Pilz), exberliner (Florian Duijsens) und Kultiversum.de (Sophie Diesselhorst) und unterstützt von den Illustrationen der Zeichnerin Johanna von Stülpnagel berichteten die jungen Kulturblogger knapp drei Wochen live, rund um die Uhr und vielfältig von allen Aspekten eines Festivals. Erstmals förderte die Rudolf Augstein Stiftung 2011 das Theatertreffen-Blog.

Die positive Entwicklung: 2011 wurde das Blog als eigenständiges Medium wahrgenommen. Es trudelten per Mail Interviewangebote von anderen Festivals ein, Blogger baten um Verlinkungsbanner. Die drei etwas heißer auf dem Blog geführten Debatten über die Unterschiede im deutschen und britischen Theater, über den „Luder“-Begriff des Regisseurs Herbert Fritsch und das Interview mit Iris Laufenberg, in dem sie auf ihre Zeit beim Theatertreffen zurückblickt, wurden an den richtigen Stellen verlinkt: beim Guardian Online, bei der Mädchenmannschaft.net und bei nachtkritik.de. Auch eine formale Debatte zur Frage, ob ein „Live-Blog“, den man im deutschsprachigen Raum eher aus der Fußballberichterstattung kennt, auch für Podiumsdiskussionen funktioniert, fehlte nicht. Die Nutzerzahlen waren ähnlich wie im vergangenen Jahr: Mit etwa 1.000 Einzelbesuchern pro Tag erreicht das Blog eine theateraffine Leserschaft im Netz, es waren insgesamt 27.000 Besuche und 150.000 Seitenaufrufe zu zählen.

Das Blog archiviert nun etwa 140 Artikel zum Festival 2011, darunter O-Töne, Fotos, Audio-Bildergalerien, Essays und Publikumsmeinungen, sowie 250 Kommentare. Die Debatte über das zeitgenössische Theater geht weiter, unter dem Twitter-Hashtag #tt11 haben sich die diesjährigen tt-Blogger vernetzt und werden sich weiter austauschen.

Projektleitung: Nikola Richter

In Kooperation mit

Gefördert von     Rudolf Augstein Stiftung

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