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Parese

frei nach Shakespeares „Hamlet“
Kooperation der Marienschule mit dem KRESCHtheater / Krefeld (Nordrhein-Westfalen)

Spielleitung · René Linke
Ton- und Lichttechnik · Dirk Mattern

mit
Leon Frisch, Virginia Ostfeld, Moritz Rüge, Norman Schnell, Leonie Vester, Cyprian Zajt

Premiere 17. September 2009
Dauer 60 min

Parese (griechisch „Erschlaffen“) ist gleichbedeutend mit Lähmung. Und der Lahmste unter der heiligen Sonne im Shakespeareschen Kosmos ist nun einmal dieser dänische Dauerbrenner namens Hamlet: Zwei Mädchen und vier Jungens rollen das Rachedrama aus der Perspektive der schönen Wasserleiche Ophelia auf – und siehe da: Selbst Hamlet hat ein Herz. Aber hat der ewige Zauderer auch den Mumm sich dazu zu bekennen? Spielt er mit? Sein oder Nicht-Sein, Liebe oder Tod:

Parese ist ein temperamentvolles, todtrauriges und zugleich kreuzkomisches Plädoyer für das Wagnis Liebe. Irgendwo zwischen Tanz und Theater, rasender Wut und allzu bekannten Worten. Den Männern wird kräftig der Kopf gewaschen – und die Frauen sollten besser schwimmen können.

„Mit vollem Körpereinsatz setzen die Schauspieler die Leidenschaft das Annähern und Abdriften von Liebenden um, karikieren in kurzweiligen Sequenzen den modernen Menschen in all seiner Zerrissenheit.“
aus: Westdeutsche Zeitung, 19. September 2009