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| Lionel Loueke Trio
| Terence Blanchard Quintet + Dt. Filmorchester Babelsberg

Lionel Loueke Trio

Lionel Loueke · voice & guitar
Massimo Biolcati · bass
Ferenc Nemeth · drums

In Lionel Louekes Laufbahn scheint sich die Geschichte zu wiederholen. Anfang der Sechziger hob sein Mentor und Entdecker Herbie Hancock auf Blue Note die Grundfesten des Jazz aus den Angeln, heute gehört der junge Gitarrist selbst zu den großen Hoffnungen des Labels. Dabei war der 1973 in Benin geborene Musiker alles andere als ein Senkrechtstarter. Er war bereits 18, als er erstmals die Gitarre seines großen Bruders berühren durfte. Er griff fest zu und ließ nicht mehr los.
Über den Umweg Paris gelangte er ans Berklee College, wo er unter anderem bei John Scofield studierte. 2002 wurde er Mitglied in Terence Blanchards Band, später heuerte ihn Hancock an. Wayne Shorter nennt ihn einen Barden, Hancock vergleicht ihn mit Jaco Pastorius. Die rhythmisch akzentuierte Melodik und der perkussive Anschlag auf seinem Blue Note-Debüt Karibu vereinen Erinnerungen an Afrika und Entdeckungen der Jazzgeschichte von Wes Montgomery bis Joe Pass mit dem urbanen Zeitgeist des modernen Amerika.