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Vladimir Ussachevsky

Samstag 28. März 22.30 Uhr

Der russisch-amerikanische Komponist Vladimir Ussachevsky wurde 1911 in Hailar, Mandschurei (heute Nordostchina) geboren und starb 1990 in New York City. 1931 emigrierte er nach Kalifornien und studierte am Pasadena Junior College in Los Angeles, 1935–39 an der Eastman School of Music in Rochester, New York. 1947–80 lehrte er an der Columbia University. Ussachevsky wurde vor allem bekannt durch seine Chormusik und als Pionier der Tape Music (seit 1952). 1959 gründete er mit Otto Luening, Milton Babbitt und Roger Sessions das Columbia-Princeton Electronic Music Center, eines der bedeutendsten elektronischen Studios in Amerika, wo er zwanzig Jahre lang unterrichtete. Dort entstanden unter anderem Suite from No Exit (1962) zur Orson-Welles-Verfilmung von Sartres Theaterstück No Exit und der Soundtrack zu dem Avantgardefilm Line of Apogee von Lloyd Williams (1967). Zu den ersten elektroakustischen Stücken der 1950er Jahre gehört auch A Poem in Cycles and Bells (1954) für Tonband und Orchester von Ussachevsky, das auf Grundlage von Luenings Fantasy in Space entstand (1952). Ussachevsky war Composer-in-residence an der Utah University.

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