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Morton Feldman

Sonntag 22. März 16.00 Uhr
Samstag 28. März 22.30 Uhr

geboren 1926 in New York, erhielt mit zwölf Jahren den ersten Klavierunterricht bei der Busoni-Schülerin Madame Maurina-Press und schrieb erste eigene, von Skrjabin beeinflusste kurze Kompositionen. Ab 1941 studierte er bei Wallingford Riegger, ab 1944 bei Stefan Wolpe Komposition. Mit der Begegnung mit Cage begann eine die amerikanische Musik der 1950er Jahre prägende Zusammenarbeit. Cage war es, der Feldman Vertrauen zu seinen eigenen Ideen gab; daraus erwuchsen völlig intuitive Kompositionen. Er arbeitete selten mit identifizierbaren Systemen sondern schritt von Augenblick zu Augenblick, von einem Klang zum nächsten. Zu seinem Freundeskreis gehörten auch die Komponisten Earle Brown und Christian Wolff, die Maler Mark Rothko, Philip Guston, Franz Kline, Jackson Pollock und Robert Rauschenberg und der Pianist David Tudor, wobei besonders die Bildenden Künstler seine Suche nach einer eigenen Klangwelt beeinflussten. Feldman experimentierte mit grafischen Notationsformen, kehrte aber später wieder zur traditionellen Notation und der Kontrolle über Tonhöhe, Rhythmus, Dynamik und Dauer zurück. Ende der 1970er Jahre komponierte er sehr lange einsätzige Werke, so kann das zweite Streichquartett beispielsweise bis zu fünfeinhalb Stunden dauern. 1973 übernahm Feldman die Edgar Varèse-Professur an der University of New York in Buffalo, die er bis an sein Lebensende inne hatte. Morton Feldman starb 1987 in Buffalo.

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