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| Herbie Hancock Quintet

Herbie Hancock Quintet

Herbie Hancock · piano
Terence Blanchard · trumpet
James Genus · bass
Grégoire Maret · harmonica
Kendrick Scott · drums

Herbie Hancock bedarf unter Jazzhörern wahrlich keiner Vorstellung mehr. Im Gegensatz zur Masse der Jazzmusiker genießt der Pianist und Keyboarder auch unter Rock-, Pop- und HipHop-Fans einen hervorragenden Ruf. Seit Anbeginn war Herbie Hancock ein stilistisches Chamäleon. Immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer, fand man ihn unter den Pionieren des tanzbaren Hardbop, des Jazzrock und Electric Jazz – so z.B. mit den Headhunters, die am Vorabend im Quasimodo zu hören waren – sowie der Liaison von HipHop und Jazz. Mit seinem Album The New Standard öffnete er den Jazz der neunziger Jahre für einen ganz neuen Kanon von Popsongs, den er auf seinem aktuellen Album River: The Joni Letters mit Transformationen von Joni-Mitchell-Songs konsequent weiter formuliert.

Hancock beherrscht das komplette Instrumentarium vom akustischen Klavier über diverse elektronische Keyboards und Synthesizer bis hin zum Computer mit solcher Perfektion, dass es zuweilen scheint, es gäbe mehrere Musiker, die unabhängig voneinander unter dem Sammelnamen Herbie Hancock operieren. Mit 68 Jahren bleibt der Schöpfer so unterschiedlicher Stücke wie Watermelon Man und Rockit einer der letzten großen Stars, die sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, sondern den Radius des Jazz immer noch erweitern.
Berlin wird den Meister an den Tasten mit einer neuen, hochkarätig besetzten Band erleben: mit Trompeter Terence Blanchard aus New Orleans (bekannt u.a. durch seine Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Spike Lee), dem in Genf geborenen New Yorker Harmonika Spieler Gregoire Maret, der das Publikum schon als Mitglied von Cassandra Wilsons Bands zu bezaubern wusste, James Genus, der schon des öfteren für Musiker wie Michael Brecker und John Scofield in die Bass-Saiten griff und dem talentierten Newcomer Kendrick Scott an den Drums.

Fazioli