| aktuelle Website | Impressum | Sitemap | mobil     || English
| Home | JazzFest Berlin | Programm
| Programm
Öffnet die Druckansicht in einem neuen Fenster

Andromeda Mega Express Orchestra

Daniel Glatzel · composition, tenor sax, clarinet, bass-clarinet
Oliver Roth · flute
Laure Mourot · flute, piccolo-flute, alto-flute
Sebastian Hägele · bassoon
Johannes Schleiermacher · baritone sax, tenor sax
Aki Sebastian Ruhl · trumpet, flugelhorn
Magnus Schriefl · trumpet, flugelhorn
Gerhard Gschlössl · trombone, sousaphone
Karl Ivar Refseth · vibraphone
Anna Viechtl · harp
Kalle Zeier · guitar
Andi Waelti · bass
Christian Lillinger · drums
Matthew Lonson · violin
Josa Gerhard · violin
Mokkapan Phongphit · violin
Magdalena Brune · viola
Martin Stupka · viola
Charlotte Jacke · cello
Isabelle Klemt · cello

Oft probiert – selten erreicht: die Allianz von Jazz und Klassik ist eine musikalische Herausforderung, die nicht immer ganz glücklich verläuft. Äußerst selten begegneten sich die beiden Genres so leichtfüßig wie im Berliner Andromeda Mega Express Orchestra. Die aus Deutschland, Frankreich, Tschechien, Norwegen, Kanada, Thailand, Japan, Südkorea und der Schweiz stammenden Musiker tragen höchst unterschiedliche musikalische und persönliche Erfahrungen zusammen.
Maximale Homogenität bei größter Heterogenität könnte das Motto dieses einzigartigen 20-köpfigen Kammerorchesters, das in Eigeninitiative junger Musiker in Berlin gegründet wurde, lauten. Unter Leitung des Komponisten und Saxofonisten Daniel, einem der „eigenwilligsten und interessantesten jungen Komponisten und Saxophonisten der Jazz-Szene“ (Jazzzeitung), entsteht hier anstatt des üblichen ‘Jazz meets Classic’ Klischees eine lebendige und tiefer gehende Symbiose.
Glatzel bedient sich der Klassik, als wäre diese eine Kiste voller Samples, die man nach Lust und Laune zusammensetzen kann, um eine völlig neue und originäre Musik zu gewinnen, die ernsthaft aber zugleich mitreißend und zugänglich ist. Das Staunen über den eigenen Spieltrieb und die diebische Wonne am Fremden werden mit ungenierter Präzision kombiniert. Wo die Klassik aufhört und der Jazz anfängt, bestimmt Glatzels bunte Truppe nach eigenem Belieben.
Seit letztem Jahr öffnet sich das Ensemble auch in Richtung Rock, indem es zehn Stücke von Deutschlands international bekanntester Postrock-Band The Notwist interpretiert.