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Ignaz Schick

Mittwoch 12. März 22.00 Uhr

geboren 1972 in Trostberg/Bayern, Turntablist, Klangkünstler, Performer und Komponist. Saxophonausbildung und zunächst aktiv in den Bereichen Free Jazz und Avant Rock sowie intensive Beschäftigung mit Mehrspurbandmaschinen, Plattenspielern und Experimente mit diversen Instrumentarien und Klangerzeugern. Studium an der Akademie der Bildenden Künste München sowie Assistenz bei Josef Anton Riedl. Seit 1995 gehört er zur „Berlin Nouvelle Vague“ und der jungen Echtzeitmusikszene. Schick entwickelte ein eigenständiges elektroakustisches Set Up, die Rotating Surfaces. In extrem reduzierter Spielweise werden diverse Objekte und Materialien (Holz, Plastik, Metall oder Papier sowie Geigenbögen und Handcymbeln) verwendet, direkt auf dem Metallteller des Plattenspielers in Schwingung gebracht und nur durch ein Kondensatormikrofon verstärkt. Neben Duo-Kollaborationen u.a. mit Chris Abrahams, Alexei Borisov, Sebastian Buczek, Phil Durrant, Gunnar Geisse, GX Jupitter-Larsen/The Haters, Dawid Szczesny, Martin Tetreault, Marcel Tuerkowsky, ist er ist Mitglied und Mitbegründer vieler Ensembles wie Perlonex, Plastic Arkestra, Phosphor, Blind Snakes, Decollage. Tourneen in ganz West- und Osteuropa, den USA, Russland und auf dem Balkan, zahlreiche Veröffentlichungen. Seit 2005 Realisation von Klanginstallationen, Klangkunststipendien des Berliner Senats 2006 und des Künstlerhauses Worpswede 2008. Schick war beteiligt an Rundfunkproduktionen und ist regelmäßig als Kurator von Festivals experimenteller Musik tätig.

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