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Fat Kid Wednesdays

Michael Lewis · saxophone
Adam Linz · bass
JT Bates · drums

Minneapolis/St.Paul ist bekannt als wichtigstes Kulturzentrum im Mittelwesten und als Hochburg des amerikanischen Rock- und Pop-Geschehens. Seit dem Erfolg von The Bad Plus addiert der Chronist: Schauplatz einer populären Jazz-Szene. Mit der jungen Band Fat Kid Wednesdays haben die Twin Cities nun einen weiteren Exportschlager „in the making“. Das Trio geht mit dem Erbe des Jazz genauso unbefangen um wie einst Hüsker Dü mit dem Rock. Mit Saxofon, Bass und Schlagzeug übersetzen sie die Errungenschaften von Dexter Gordon oder Sonny Rollins in einen zeitgenössischen Kontext. Zu ihren erklärten Vorbildern gehören jedoch auch Björk und der deutsche Elektronik-Pionier Oval.
Fat Kid Wednesdays holen den Hörer ab auf gesichertem Jazz-Terrain und nehmen ihn an die Hand, um beide, Jazz und Hörer, an ihre Grenzen und darüber hinaus gelangen zu lassen. Sie tanzen ohne Sicherheitsnetz auf extrem hohem Seil, vollziehen aber immer wieder die glückliche Landung auf den Bodem der Jazz-Konvention. Ebenso verstörend wie vereinnahmend, liefern Fat Kid Wednesdays den anschaulichen Beweis, dass die Rückkehr der Avantgarde in den Jazz nicht über den Umweg des Neokonservatismus erfolgen muss.