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El Gusto – Masters of Chaabi Reunite

Der ‘Blues des Maghreb’ aus der arabischen Kulturhauptstadt 2007, Algier.

Abdel Hadi Halo · vocals, piano, mandola
Greg Lloyd · piano
Abdelkader Chercham, Ahmed Bernaoui, Elyamine Haimun,
Rachid Sergoua, Abdelmadjid Meskoud, Youssef Kashkar,
Reda El Djilali, Rene Perez · vocals, mandola
Mohamed Sergoua · mondole guitar
Mohamed Brahimi · mandoline
Abderrahmane Guellati, Hakim Ben El-Djouzi, Mahieddine Brahimi,
Hamid Balamouche · banjo
Mamad Hader Ben Chaouch, Ahcène Ould Ali, Salim Bradai,
Hamid Guendouz, Ali Saidi · violin
Mustapha Tahmi, Omar Boudjemia · guitar
Luc Cherki · vocals, guitar
Rachid Berkani, El Hadi Harbit, Youcef Hadjaj · lute
Mohamed Akli Ouazaa · cello
Chris Jennings · bass
Hamaï Mabrouk · qanun
Abderrahmane Hamidi · flute
Mohamed Ferkioui · accordion
Arezki Khelidjeni · taar
Allouche Boualem · castanets
Samir Debbaghi · bongos
Abdelhakim Chegroune, Brahim Gaoua · bendir
Selim Abdel-Rahmane, Abdsedik Gaoua · darbouka
Rabbi Philippe Darmon, Imam Mohamed Touzan

„JazzFest-Öffne-Dich!“ ist die Losung für den Auftakt mit über 40 Mitwirkenden aus Algier, Paris und Marseille, die sich dem Erhalt der Chaabi Musik verschworen haben. Die Aktivisten dieses „Blues des Maghreb“, dessen populärste Phase in die 40er und 50er Jahre fällt, sind schon lange in alle Himmelsrichtungen verstreut.
Im Rahmen ihrer Suche nach Originalmusikern reaktivierte die irisch-algerische Dokumentarfilmerin Safinez Bousbia eine Gruppe mehrheitlich älterer Herren, deren Feuer und Leidenschaft für ihre Musik in dem Wunsch kulminierte, „mit allen zusammen die große Chaabi-Wiedervereinigung“ zu feiern. Viele Akteure haben bzw. hatten sich jahrzehntelang nicht gesehen, zumal viele jüdische Musiker im Zuge der mit der Unabhängigkeit Algeriens einsetzenden Islamisierung ihrem Rauswurf zuvorkamen und mehrheitlich in Frankreich Deckung suchten.
Mit unbezwingbarem Charme laden sie nun ihre Hörer auf den Marktplatz eines urbanen orientalischen Ortes irgendwo zwischen Vergangenheit und Zukunft ein. Beim JazzFest wird so eine Art Märchen wahr, ein berauschendes Fest der Klänge, so archaisch wie lebendig, so ergreifend wie unterhaltsam – die Tausendundzweite Nacht!