| aktuelle Website | Impressum | Sitemap | mobil     || English
| Home | musikfest berlin | musikfest berlin 07
| musikfest berlin 07
Öffnet die Druckansicht in einem neuen Fenster

musikfest berlin 07

18 Spitzenorchester, Ensembles und Chöre des internationalen Musiklebens, Dirigenten und Solisten von Weltrang präsentieren im Rahmen des musikfest berlin 07 eine Tour d’horizon durch die orchestrale Musik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts: wild und schön, visionär und exotisch, nostalgisch und klassizistisch, vulkanisch und ätherisch, auf jeden Fall: raumgreifend und der eigenen Zeit vorauseilend.

Drei Komponisten stehen im Zentrum des Festivals: der französische Großmeister atmosphärischer Klang-Alchemie Claude Debussy, der Grand Old Man der amerikanischen Moderne Charles Ives und der neuen Ufern zustrebende Klangvisionär Edgard Varèse, in dessen Leben und Werk die musikalisch-urbanen Zentren Paris, Berlin und New York des frühen 20. Jahrhunderts miteinander verschmelzen. Begleitet und kontrapunktiert wird deren Œuvre von den orchestralen Meisterwerken ihrer Ahnen und Zeitgenossen: von Wagner, Mussorgsky, Schostakowitsch, Carter, Ravel, Bartók, Dvořák, Mahler, Busoni, Strauss, Sibelius, Chausson, Strawinsky und – natürlich – Beethoven.

Und es gibt Uraufführungen: In der Staatsoper Unter den Linden wird PHAEDRA, die neue Konzertoper von Hans Werner Henze, aus der Taufe gehoben und im Kammermusiksaal der Philharmonie präsentiert das Ensemble musikFabrik die Uraufführung des Gesamtzyklus Lichtung I–III von Portugals prominentem Komponisten Emmanuel Nunes. Mit dem längsten Streichquartett der Musikgeschichte, dem sechsstündigen String Quartet II von Morton Feldman, beginnt das musikfest berlin 07. Das ultimative Kultstück des vor zwanzig Jahren verstorbenen New Yorker Komponisten erklingt im Radialsystem V, Berlins neuem Kultsaal für Gegenwartskunst – outdoor-Übertragung der Streichquartettklänge auf die Loggia des Radialsystems mit Blick auf die nächtliche Spree inklusive.

| zurück