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Dido und Aeneas

Theater Basel
Musikalisches Schauspielprojekt
nach der Oper von Henry Purcell / Nahum Tate und Christopher Marlowes Tragödie „Dido, Königin von Karthago“

Regie Sebastian Nübling
Musikalische Leitung Lutz Rademacher, Lars Wittershagen
Bühne Muriel Gerstner
Kostüme Eva Butzkies
Licht Rainer Küng
Dramaturgie Julia Lochte

Ulrike Bartusch, Sandra Hüller Dido
Sandro Tajouri Aeneas
Andrea Bettini Jupiter, Herr des Hauses
Barbara Lotzmann Juno, seine Frau
Wolfgang Brumm Venus, Jupiters Schwester
Klaus Brömmelmeier Iarbas, Didos Freier
Rahel Hubacher Belinda, Didos Schwester
Lars Wittershagen Ganymid, Jupiters Liebling
Yasin Kourrich Askanius, Aeneas Sohn

Chor der Nahen Verwandten
Katharina Baeschlin, Florian Engelhardt, Silke Gäng, Barbora Horáková, Daniela Immoos, Marian Krejcik, Jakob Pilgram, Raphael Wittmer (Chorsolisten der Hochschule für Musik Basel)

Barock-Ensemble der Schola Cantorum Basiliensis

Premiere 7. April 2006
Dauer ca. 2h 15, keine Pause

Publikumsgespräch
Moderation Tobi Müller
Mi 16. Mai 23:45

Sebastian Nüblings Abschiedsinszenierung nach zehn Jahren Intendanz Michael Schindhelm kreuzt die Zeiten und Stile, Renaissance und Gegenwart, Barock- und Popmusik. Zum einen ist sie große Oper, ein opulentes Fest der Töne von Henry Purcell, mit der Schola Cantorum Basilensis, der Hochschule für Musik Basel und der Sopranistin Ulrike Bartusch, welche die Arien der Dido singt. Zum zweiten ist sie packendes Liebesdrama, mit handfestem Text („Lösch mir die Glut!“) des Shakespeare-Zeitgenossen Christopher Marlowe und einer großartigen Sandra Hüller als Dido, die sich der göttlichen Staatsräson opfern und den geliebten Emigranten Aeneas am Ende ziehen lassen muss. Und schließlich, wenn das Pathos sich doch selbständig zu machen droht, erinnert die Inszenierung daran, dass die Liebe durch den Magen geht und lässt auf der Bühne wirklich ein viergängiges Menu kochen. Crossover, in den letzten Jahren oft unsinnig strapaziert, erhält bei Nübling neuen Sinn.