| aktuelle Website | Impressum | Sitemap | mobil     || English
| Home | Theatertreffen | Pressestimmen | Halbzeit und Abschluss
| Pressestimmen
| Halbzeit und Abschluss
Öffnet die Druckansicht in einem neuen Fenster

HALBZEITKRITIKEN


Das ganze Haus ist Bühne – Eindrücke vom Berliner Theatertreffen
„Zur Halbzeit ist vor allen Dingen die Tendenz zu einem sinnlichen Theater zu bemerken, das temperamentvoll mit seinen ureigenen Mitteln spielt – ohne dabei den Ernst seines jeweiligen Gegenstands aus den Augen zu verlieren. Dazu zählt auch das Spiel mit dem Publikum. Auf mal komische, mal irritierende, mitunter banale und zuweilen grenzwertige Weise wird die vierte Wand durchbrochen – mit dem Ziel, die zeitliche, räumliche, emotionale Distanz des Zuschauers zu brechen.
Dafür brillieren – neben dem wunderbaren Hans Löw – die Frauen auf der Bühne: Judith Hofmann in ‚Schmutzige Hände‘, Fritzi Haberlandt im ‚Werther‘, Susanne Wolff und Judith Rosmair in ‚Ulrike Maria Stuart‘, Julischka Eichel in ‚Krankheit der Jugend‘. Gerade diese relativ jungen Schauspielerinnen stehen für den ‚bemerkenswertesten‘ Eindruck dieses Theatertreffens: für jene grandiose, virtuose, furiose Lust am Spiel.“
Kölner Stadt-Anzeiger, 12./13.05.2007, Susanne Staerk

„Nach wie vor ist das Festival ein wichtiges Forum für Profis und Fans aus dem In- und Ausland. Man müsste sie erfinden, wenn es diese immer noch frische Institution nicht schon so erfolgreich gäbe: Das Berliner Theatertreffen ist bis heute Messeplatz und Rennbahn zum Aufgalopp der zehn bemerkenswertesten deutschsprachigen Bühnen.“
Nürnberger Nachrichten, 16.05.2007, Lorenz Tomerius


ABSCHLUSSKRITIKEN

„Die Szene wimmelt nur so von Könnern, was, nebenbei bemerkt, für unseren hohen Ausbildungsstandard spricht. Typisch auch ist die Dominanz klar, präzis und dennoch so effektvoll wie poetisch erzählter starker Geschichten, also die Nähe zum Publikum. Die Erdung im Leben wie im Traum. Die Menschenliebe. Mithin die Abwesenheit von Verkopftem, Verstiegenem, Verkrampftem, Ideologischem.“
Die Welt, 19.05.2007, Reinhard Wengierek

Es darf gelacht werden
Beim Berliner Theatertreffen zeichnen sich fünf Trends ab: Eine Bilanz der Leistungsschau
„[…]
Dass vergleichsweise schlechte Theatertreffen-Wetter in diesem Jahr war gut zu ertragen. Denn die diesjährige Auswahl überzeugte.
1. Livemusik ist angesagt
2. Die Bühnenbildner sind die neuen Stars
Szenenapplaus fürs Bühnenbild - das gibt es selten, aber gleich zweimal beim diesjährigen Theatertreffen: Der minutenlange Konfettiregen auf der ansonsten bis zur Brandmauer leer geräumten Bühne bei ‚Tartuffe‘ wurde ebenso beklatscht wie die Herstellung von Illusion bei ‚Viel Lärm um nichts‘ (Burgtheater Wien), wo die Bühnenarbeiter während der Vorstellung das nüchtern sachliche Ambiente in eine kitschig-ironische Romantiklandschaft verwandeln. Die ‚Orestie‘ wirkt so wuchtig dank des Bühnenbilds, und Kriegenburg schafft einen hohen Schauwert mit seinen ‚Drei Schwestern‘.
4. Die Hinwendung zum Zuschauer
5. Skepsis
Skepsis gegenüber umfassenden Deutungen der Wirklichkeit. Dem heiligen Ernst haben Regisseure abgeschworen, aber banal werden sie deshalb noch lange nicht. Ironie und auch Selbstironie durchzieht viele Inszenierungen.
[…]
Was haben wir vergessen? Die wunderbaren Schauspieler! Nach dem vermeintlichen ‚Ekeltheater‘ des letzten Jahres versprach das Theatertreffen diesmal ‚Edeltheater‘. Es hat sein Wort gehalten.“
Berliner Morgenpost, 20.05.2007, Stefan Kirschner

Es darf wieder gelacht werden
Beim Theatertreffen Berlin hat das Unterhaltungstheater seine Wiederkehr gefeiert
„Grandiose Schauspielerleistungen und eine Vorliebe für Komödien haben das diesjährige Theatertreffen in Berlin geprägt.
[…] Zum einen gab es überraschend viele unterhaltsame Abende – selten wurde so viel gelacht wie dieses Jahr.“
Der Bund, 21.05.2007, Christian Hunziker

„Mein Fazit: Ein vergnügliches, ernstes, wehmütiges, nachhaltiges Festival mit grandiosen Schauspielerleistungen. Ein klares Ja zum Festival und zum Gastgeber Berlin.“
Aargauer Zeitung (Schweiz)

„Auffällig oft ging es bei den zehn „bemerkenswerten Inszenierungen“ um eine letztlich politische Frage: Wie sollen und wie wollen wir leben? […] Das Theater spielt die unterschiedlichen Möglichkeiten durch, erprobt Lebens- und Denkweisen. Mit neu entfachter Lust und Leidenschaft – und einem gerüttelten Maß an Vertrauen auf die verführerischen Kräfte des Schauspielens.“
Stuttgarter Nachrichten, 22.05.2007, Dirk Pilz

| zurück