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KLANGINSTALLATION

TURMMUSIK

Grenzwachturm Schlesischer Busch
15. März bis 9. April 2007

Georg Klein turmlaute.2
Interaktive Klang-Video-Installation
Teil 2 der TOWER TRILOGY : WHY WE BUILD TOWERS
turmlaute.1: Hungerturm | Starvation Tower
turmlaute.2: Wachturm | Watch Tower
turmlaute.3: Bankturm | Bank Tower

Eröffnung 15. März 16:30

Border Control Führung und Künstlergespräch
mit Georg Klein und Svenja Moor Do 22.03. 16:30

Öffnungszeiten
16. bis 25. März 2007, täglich 14:00–20:00
26. März bis 9. April 2007, Do–So 14:00–20:00

Eine Produktion von KlangQuadrat – büro für klang- und medienkunst berlin in Kooperation mit MaerzMusik | Berliner Festspiele und Kunstfabrik am Flutgraben e.V., in Zusammenarbeit mit Kulturamt Berlin Treptow/Köpenick

Mit dem Hungerturm des Mittelalters begann die künstlerische Erörterung der Bedeutung von Türmen als Machtsymbolen in dieser Trilogie, die über den Wachturm der diktatorischen Staatssysteme bis zu den global herrschenden Banktürmen der Gegenwart führen wird. Dabei geht es jeweils um ein ambivalentes Innen-Aussen-Verhältnis, zwischen Kontrolle und Selbstkontrolle, Macht und Ohnmacht. turmlaute.1, das 2006 in Frankfurt/mousonturm und in Olevano Rom./IT in einer Turmruine lief, war isolierend nach innen gerichtet. Der neue Teil – turmlaute.2 –, der in einem ehem. DDR-Grenzwachturm läuft, ist dagegen kontrollierend nach aussen gerichtet:
Mittels zweier Lasersensoren werden vom sog. „Aufenthaltsraum“ durch zwei Schießscharten die Passanten ausserhalb erfasst. Quasi interaktiv bewirken sie Klangformungen im „Beobachtungsraum“, und Text/Bildformungen im darunter liegenden Raum. Die durchgängigen Fenster im Beobachtungsraum sind im Grün der militärischen Nachtsichtgeräte gehalten, so dass sich von innen nicht nur ein akustisch sondern auch visuell gefärbter Blick auf die Realität aussen ergibt. Im Erdgeschoss läuft in einer Kammer der erste Teil der TURMTRILOGIE.
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