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Lukas Bärfuss
Lukas Bärfuss, Zürich
Lukas Bärfuss geboren 1971 in Thun (Schweiz), absolvierte eine Ausbildung als Buchhändler. Seit 1991 lebt und arbeitet er als freier Schriftsteller und Theatermacher in Zürich. Als Mitbegründer und Leiter der freien Gruppe 4OO ASA brachte er zahlreiche Stücke auf die Bühne. Nach weiteren Stücken für das Schauspielhaus Bochum, das Theater Basel und das Thalia Theater in Hamburg erschien 2002 sein Prosa-Erstling, die Novelle „Die toten Männer“ (Suhrkamp Verlag). 2003 wurde Lukas Bärfuss von der Fachzeitschrift Theater heute zum „Nachwuchsautor des Jahres“ gewählt und zählt seither zu den vielversprechendsten deutschsprachigen Autoren. Im Juni 2005 wurde Bärfuss für sein Stück „Der Bus (Das Zeug einer Heiligen)“ bei den 30. Mülheimer Theatertagen mit dem Titel „Dramatiker des Jahres“ ausgezeichnet (UA im Januar 2005 am Thalia Theater Hamburg).
David Bösch
David Bösch, Essen
geboren 1978 in Lübbecke/Nordrhein-Westfalen, studierte Regie an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich. Dort brachte er u. a. das eigene Projekt „Leonce und Lena – a better day“ nach Georg Büchner heraus (Ensemblepreis und Publikumspreis beim Treffen deutschsprachiger Schauspielschulen 2003 in Graz) und schloss seine Ausbildung mit „Frühlingserwachen“ von Frank Wedekind ab. Für seine Interpretation von Jessica Goldbergs „Fluchtpunkt“ erhielt er den ersten Preis des „Körber Studios Junge Regie“. Er inszenierte anschließend am Thalia Theater Hamburg und debütierte 2004 bei den Salzburger Festspielen mit „Port“ von Simon Stephens, gezeigt als Young Directors Special. Am Schauspielhaus Bochum führte er Regie bei „Romeo und Julia“ von Shakespeare und am Theater Bern bei „Der Drang“ von Franz Xaver Kroetz. Seit Beginn der Spielzeit 2005/06 ist David Bösch Hausregisseur am Schauspiel Essen und eröffnete dort die Spielzeit mit Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“. Außerdem wird er weiterhin am Hamburger Thalia Theater und in Zürich arbeiten. Für den Sommer 2006 ist Shakespeares „Viel Lärm um nichts“ in Salzburg geplant.
Wladimir Kaminer
Wladimir Kaminer, Berlin
Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Er machte eine Ausbildung als Toningenieur für Theater und Rundfunk und studierte anschließend Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. Seit 1990 lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin. Kaminer schreibt regelmäßig für verschiedene deutsche Zeitungen und Zeitschriften und hat eine Rubrik im ZDF-Morgenmagazin. Zusammen mit dem DJ Yuriy Gurzhy stellt er jeden zweiten Samstag im Monat bei Radio MultiKulti (RBB) „postsowjetische Schallplattenunterhaltung“ in der Sendung „Russendisko Club“ vor. Die Veranstaltungen, die er im Kaffee Burger organisiert – wie seine inzwischen berüchtigte „Russendisko“ –, haben in Berlin längst Kult-Status. Mit der gleichnamigen Erzählsammlung „Russendisko“ (Goldmann Verlag, 2000) sowie dem Roman „Militärmusik“ (Manhattan Verlag, 2001) avancierte das kreative Multitalent zu einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren in Deutschland. Zuletzt erschien von ihm im August 2005 der Titel „Karaoke“ (Manhattan Verlag).
Iris Laufenberg
Iris Laufenberg, Berlin
Leiterin Theatertreffen, geboren 1966 in Köln. Sie studierte von 1986 bis 1991 Angewandte Theaterwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Bis 1997 war sie Dramaturgin am Schauspiel Bonn, danach bis 1999 am Bremer Theater. 1994, 1996 und 2002 war sie künstlerische Leiterin des europäischen Theater Festivals Bonner Biennale. Seit 2003 ist Iris Laufenberg Leiterin des Theatertreffens. An der Technischen Universität Berlin unterrichtet sie als Dozentin im weiterbildenden Masterstudiengang Bühnenbild.
Andrea Vilter
Andrea Vilter, München
Andrea Vilter wurde 1966 in Köln geboren und studierte Literatur- und Theaterwissenschaft in Mainz und an der FU Berlin, wo sie auch als Dramaturgin und Regisseurin die Studiobühne der FU leitete. Sie arbeitete als freie Lektorin für den Rowohlt Theater Verlag und als Dramaturgin an verschiedenen deutschen Theatern, u. a. am Kleist Theater Frankfurt/Oder und den Theatern Mainz und Hildesheim. 1999/2000 erhielt sie ein Stipendium der Akademie Schloss Solitude. Seit 2001 ist Andrea Vilter Dramaturgin am Bayerischen Staatsschauspiel München und lehrt seit 2003 an der Otto-Falckenberg-Schule für Darstellende Kunst.
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