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Theatertreffen Förderpreis für neue Dramatik 2006 verliehen an „Amoklauf mein Kinderspiel“ von Thomas Freyer

Die Jury des Förderpreises – Carl Hegemann, Dramaturg und Professor für Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, Odette Enayati, Leiterin des Festivals „Politik im freien Theater“, Bundeszentrale für politische Bildung und Marius von Mayenburg, Autor und Dramaturg – hat den Theatertreffen Förderpreis für neue Dramatik an Thomas Freyer verliehen: „Dieses Theaterstück, das gleichzeitig ein Ritual ist, gibt der Sprachlosigkeit eine Sprache, fördert die Selbsterkenntnis und macht Angst. Das finden wir großartig.“ lautet die Begründung der Jury

Thomas Freyer, geboren 1981 in Gera, nahm nach dem Abitur am Paul-Maar-Seminar für Kinder- und Jugendtheaterdramatik 2001 in Wolfenbüttel teil und hospitierte in der Dramaturgie des Hans-Otto-Theaters, Potsdam. Von 2002 bis 2006 studierte er Szenisches Schreiben an der UdK Berlin. Sein Stück „Nach Berlin“ wurde 2004 in einer Werkstattinszenierung der TheaterFABRIK Altenburg-Gera beim Treffen Junges Theater in Erfurt gezeigt.

Zum Stück: Aus sich und der Welt ausbrechen, etwas herausschlagen, den Lauf der Welt und der eigenen Gefühle aufhalten, sich selbst und die Welt abschaffen – das wollen die Jugendlichen in Freyers Stück, die an der familiären und gesellschaftlichen Atmosphäre der Nachwende-Zeit fast ersticken. Sie laufen Amok.

Die Uraufführung von „Amoklauf mein Kinderspiel“ findet Ende Mai am Deutschen Nationaltheater Weimar statt.

Der mit € 5.000,– dotierte Förderpreis wird von der Bundeszentrale für politische Bildung gestiftet. Letztes Jahr wurde er Oliver Schmaering für das „Seefahrerstück“ zuerkannt.

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