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Dramatikersalon

Teuflische Welt – Heiliges Drama?
Joachim Lux im Gespräch mit
Falk Richter, Händl Klaus und Roland Schimmelpfennig

Das Heilige, das Spiel und das Wirkliche. Die Religion, das Theater und die Welt – drei Koordinaten, die in innigster Freund-Feindschaft zueinander stehen, seitdem es sie gibt. Die drei Autoren – alle um 1968 geboren –, die beim diesjährigen Berliner Theaterkonzil die Beziehung zwischen Religion und Theater diskutieren, sind weder Theologen noch Konvertiten, sondern nähern sich vorsichtig dem Thema:
Roland Schimmelpfennig verbirgt in den Alltagsbeobachtungen seiner Stücke einen Hang zum Höheren kaum und spielt, z.B. in „Auf der Greifswalder Straße“, schlitzohrig mit einem Netz von Zufällen, das auch Bestimmung sein könnte. Direkter noch fragt Falk Richter in seinem Weihnachten spielenden Stück „Verstörung“, ob dem modernen Großstädter möglicherweise Wesentliches abhanden gekommen ist. Und der Österreicher Händl Klaus thematisiert auf besonders eigentümlich-schillernde Weise die Suche nach „Dunkel lockenden Welten“…