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Iwanow

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin
von Anton Tschechow

Iwanow Samuel Finzi
Anna Petrowna, seine Frau Almut Zilcher
Schabelski, Graf, sein Onkel Hendrik Arnst
Lebedew Wolfram Koch
Sinaida Sawischna, seine Frau Silvia Rieger
Sascha, Tochter der Lebedews Birgit Minichmayr
Lwow, junger Landarzt Alexander Simon
Babakina, junge Witwe Marie-Lou Sellem
Kosych Winfried Wagner
Borkin Milan Peschel
Nasarowna Michael Klobe
Gawrila, Lakai Sir Henry

Regie Dimiter Gotscheff
Bühne Katrin Brack
Kostüme Katrin Lea Tag
Musik Sir Henry
Licht Henning Streck
Dramaturgie Peter Staatsmann

Premiere 19. März 2005
Dauer ca. 2h, keine Pause

Publikumsgespräch
Do 11. Mai 22:00 Sternfoyer
Fernsehausstrahlung: Sa 27. Mai um 20:15 auf 3sat

Alles ist hier leer: die Bühne, die Herzen und die Hirne. Auf nackter Bühne nur Nebel, darinnen schutzlos vereinsamte Menschen. Die Inszenierung zeigt Tschechows „Iwanow“ als groteske Komödie einer Gesellschaft in Stagnation. Das ist nicht neu. Doch wie Dimiter Gotscheff aus lauter eruptiven, resignierten, zynischen oder melancholischen Rampensoli ein nacktes Seelenstück baut, in dem das Entfremdungspsychogramm auch des modernen Menschen erbarmungslos deutlich wird, das ist grandios. Die Schauspieler, an ihrer Spitze Samuel Finzi als ein verkrampft verzweifelter Iwanow, stellen die Daseinszweifel ihrer Figuren, die sich im existentiellen Elend vergeblich einzurichten suchen, mit schmerzhafter Kraft und trauriger Komik aus.

| Jurymitglied Hartmut Krug über „Iwanow“