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Macbeth

Düsseldorfer Schauspielhaus
von William Shakespeare
Deutsch von Angela Schanelec

mit
Michael Abendroth
Thomas Dannemann
Jan-Peter Kampwirth
Horst Mendroch
Ernst Stötzner
Devid Striesow
Thomas Wittmann

Regie Jürgen Gosch
Bühne, Kostüme Johannes Schütz
Licht Franz David
Dramaturgie Rita Thiele

Premiere 29. September 2005
Dauer 2h 45, keine Pause

Publikumsgespräch
Sa 6. Mai 22:45 spiegelBAR

Dieser „Macbeth“ ist radikal, rotzig, trotzig, tollkühn, anstößig. Sofort sind Blut, Nacktheit, Roheit im Spiel, aber eben im Spiel – aus dem Stand heraus. Die Blöße legt sich als Schutzfilm über die wie neugeborenen Schauspieler. Das Stück erscheint gehäutet. Der Bühnenkasten (Johannes Schütz) für die Nackten und die Toten müllt sich nach dem ersten Hexensabbat zu. Das rüde Handwerk beginnt: totale Anarchie, totale Freiheit. Ein lustvoller Trip zwischen Schoß und Grab. Es wird gepisst, gekackt, gefurzt – aber im Gegensatz zum Illusionstheater zeigen Michael Abendroth, Thomas Dannemann, Jan-Peter Kampwirth, Horst Mendroch, Ernst Stötzner, Devid Striesow und Thomas Wittmann die Instrumente. Verschwörung gegen den Apparat Stadttheater – das klingt wie ein Stichwort für „Macbeth“, den Usurpator, dem das Reich in die Hände gehext wird. Spiel-, Sexual- und Gewalttrieb bestimmen die Antriebskräfte von Jürgen Goschs Aufführung.

| Jurymitglied Andreas Wilink über „Macbeth“
| Artikel zu „Macbeth“ in der tt festivalzeitung