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Hedda Gabler

schaubühne am lehniner platz, Berlin
von Henrik Ibsen
Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel

Jørgen Tesman Lars Eidinger
Hedda Tesman Katharina Schüttler
Fräulein Juliane Tesman Lore Stefanek
Frau Elvsted Annedore Bauer
Richter Brack Jörg Hartmann
Eilert Løvborg Kay Bartholomäus Schulze

Regie Thomas Ostermeier
Bühne Jan Pappelbaum
Kostüme Nina Wetzel
Musik Malte Beckenbach
Dramaturgie Marius von Mayenburg
Video Sebastien Dupouey
Licht Erich Schneider

Premiere 26. Oktober 2005
Dauer ca. 2h, keine Pause

Publikumsgespräch
Sa 20. Mai 22:30, Bühne
Fernsehausstrahlung: Sa 6. Mai um 20:15 auf 3sat

Wenn sich Hedda Gabler in dieser Inszenierung am Ende erschießt, dreht sich nicht nur die Bühne mit ihrer kalten Designerwohnung weiter, als ob nichts geschehen wäre. Ihre Tat wird nicht einmal von ihrem Mann registriert. Hedda ist überflüssig geworden in dieser wohlstandsverwahrlosten Welt, in der sie sich nur noch durch ihre destruktive, kriminelle Energie lebendig fühlte. Ein neuer Typus Hedda: keine Hysterikerin, keine elegische Heroine, sondern bei Katharina Schüttler ein kaltschnäuziges, um keinerlei Sympathie werbendes neokonservatives „It-Girl“. Ostermeier verlegt das Stück schlüssig in die Seitenstraßen des Kudamms.

| Jurymitglied Andreas Wilink über „Hedda Gabler“
| Artikel zu „Hedda Gabler“ in der tt festivalzeitung