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VORANKÜNDIGUNGEN

„Dieses Theatertreffen wird mal wieder das beste Theatertreffen aller Zeiten werden.“
Der Tip (Stadtmagazin) 04.05.2006

„Unordnung mit vielen Stimmen
Von Alterskarrieren und glückender Realitätskonzentration: Den Regisseuren Jürgen Gosch und Dimiter Gotscheff gehört die Gunst der Stunde.“
Die Tageszeitung 05.05.2006

„Alles Theater: Wer die Bühne liebt muss nach Berlin. Jetzt
Der Monat Mai ist in den Kalendern der Theaterschaffenden arg rot angestrichen: […] das Theatertreffen, eine Art Nabenschau, eine Art Zukunftsschau, auf der sich die arrivierten Dramatiker und Regisseure mit ihren Stücken ebenso treffen wie der Nachwuchs. Aber auch das Drumrum-Programm ist aller Beachtung wert: Unter anderem spielt Julia Hummer samt Band und der selten fehlende Wladimir Kaminer bittet auf den Tanzboden.“
Jetzt.de (Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung) 04.05.2006

ZU DEN INSZENIERUNGEN

Macbeth

„Eingeweide riechen nicht nach Art déco Furiose Eröffnung des Berliner Theatertreffens“
Leipziger Volkszeitung 09.05.2006

„Aufwühlender als in Goschs Düsseldorfer Macbeth ist Shakespeare derzeit nicht zu erleben.
Komischer hat man Macbeth nie gesehen, aber auch nicht radikaler. Als uraltes Männerspiel von Macht und Mord, vom blutigen Kreisen der Geschichte. Aber auch als ein Urtrieb des Spielens, vom Glück durch Rollenwechsel und Verwandlung, Klamotte und Kunst. Grosses Theater.“
Tages-Anzeiger (Zürich) 17.05.2006

„Theatertreffen Berlin: Hitzige Diskussionen um Jürgen Goschs Macbeth“
Kurier (Wien) 09.05.2006

„Düsseldorfer Macbeth bringt Farbe ins Festivalgeschehen“
Mitteldeutsche Zeitung 08.05.2006

„Jürgen Goschs Macbeth ist Testosterontheater, das mit einem Beben beginnt, um sich dann langsam zu steigern“
Der Tip (Stadtmagazin) 04.05.2006

„Alle lieben Macbeth
Die Kritiker sind sich einig: Dieses Blut- und Genitalspektakel, das das Berliner Theatertreffen eröffnet, ist ganz große Kunst.“
BZ 22.04.2006


Dunkel lockende Welt

„Es lockt die Tiefe
Händl Klaus ist der Dramatiker dieser Saison. Beim Theatertreffen […] wir der Mann aus Tirol gefeiert.“
Die Zeit 18.05.2006

Iwanov
„Und wie Dimiter Gotscheff, 62-jährig wie Gosch und gleichfalls mit spektakulärer Alterskarriere, Tschechows Iwanow zwanglos ins Heute zu holen vermag, hat man seit Peter Zadek nicht mehr gesehen.“
Tages-Anzeiger (Zürich) 17.05.06

„Samuel Finzi in der Titelrolle zeichnet den einst revolutionären, nun in Verbitterung verharrenden Gutsbesitzer als rettungsloses Depressionsopfer. Ein mindestens ebenbürtiger Hauptdarsteller ist das grandiose Bühnenbild von Katrin Brack: Zwei Stunden lang wabert über die leere Bühne eine dichte, sich ständig verformende Nebelwand, aus der heraus die Figuren geisterhaft erscheinen und verschwinden – ein ästhetisch berauschendes Erlebnis, das zugleich die Perspektivlosigkeit der Figuren auf den Punkt bringt.“
Badische Neueste Nachrichten16.05.2006


Hedda Gabler

„Hedda Gabler (Katharina Schüttler) ist so etwas wie ein Gespenst, das alle diese bürgerlichen Kümmerlinge heimsucht. Kaum jemals hat man eine Schauspielerin gesehen, die mit so entschlossener, beklemmender Monotonie zu Werke geht. Eine Frau, die wie erfroren ist in ihrem Ekel und alle frieren lässt. Kaum zu ertragen diese Person, doch plötzlich passiert, was Ibsen gern das Wunderbare nennt: Die Eintönigkeit verwandelt sich in frostigen Zauber, aus dem Quälgeist wird der Würgeengel, aus dem Salontheater wird der wahre Schrecken.“
Süddeutsche Zeitung 20.05.06

„Die Berliner Hedda Gabler ist viel radikaler: ein bödes Kind. Spitz, blond, nicht schön, von fataler Sogkraft.“
Der Tagesspiegel 14.05.2006

„Meisterin der Patzigkeit
Das Hedda Gabler beim Theatertreffen läuft hat einen Grund: Katharina Schüttler. Die junge Schauspielerin ist innerhalb kürzester Zeit vom Talent zum Star herangereift.“
Welt am Sonntag 30.04.06

„Hedda Gabler sieht nach dem Theatertreffen noch ein bisschen besser aus als zuvor.“
Die Tageszeitung 22.05.2006


Three Atmospheric Studies

„Das ist Aufschrei gegen die Welt – und Lustschrei für die Kunst. Bravo für Forsythes zornig getanzte atmosphärische Fühlung, wie es um unsere Gegenwart bestellt ist.“
Neues Deutschland 15.05.06

„Wie es Forsythe und seinem fabelhaften Ensemble gelingt, den Bogen zu spannen zwischen der Hinrichtung eines Sohnes vor 2000 Jahren und dem Tod von Söhnen in den militärischen Auseinandersetzungen unserer Tage, ohne dabei ins Plakative abzurutschen, das ist große Kunst. […] Für solche Abende allein lohnt sich die Reise nach Berlin.“
Badische Zeitung 19.05.2005


Platonow

„Jubel beim Theatertreffen in Berlin für Stuttgarts Staatsschauspiel und Platonow
Und der Held heißt Felix Goeser“
Stuttgarter Nachrichten 18.05.06

„Ein schönes, leider viel zu langes Theatererlebnis mit einigen tiefen, vielen lustigen Momenten.“
Berliner Zeitung 18.05.06

„Es wurde nicht besser, es wurde hervorragend. Karin Henkel, die man künftig wohl zu den Top Ten der jungen deutschen Regiestars zählen muss, gibt dem Theater, was des Theaters ist: Augenlust und Ohrenschmaus.“
Nürnberger Zeitung 20.05.2006


Allein das Meer

„Wenn uns die Jury zeigen wollte, dass ein Stadttheater, das nicht auf der Liste der immer platzierten Bühnen steht, ein eigenes Stück auf die Beine bringt, das nicht von Shakespeare, Ibsen, oder Tschechow ist, dass ein sympathisches Ensemble dies lebhaft, ohne formale Extravaganz und mit angenehmer Leichtigkeit spielen kann – dann hat diese Einladung zweifellos ihre Berechtigung. Und eine Darstellerin wenigstens möchte ich nennen: die junge Carmen Birk verkörpert frisch und melancholisch, nervös und nachdenklich die junge Dita, sie ist eine Augenspielerin.“
RBB Kulturradio 18.05.06

„Sex mit Kaputze
(Andererseits) erzählt Allein das Meer mit seinem Kontext Geschichten über das real existierende deutsche Theater, die mindestens so spannend sind wie ein Stuttgarter Platonow oder eine glatte Dunkel lockende Welt aus München.“
Der Tagesspiegel 19.05.06


Wallenstein

„Liebe, Politik, Verrat; Schillers Drama ist in uns allen
Die Regisseure dieser bisher aufregendsten Inszenierung des Theatertreffens […] schaffen zwei, drei, viele Wallensteins, die Assoziationsräume mit einer ganz eigenen, irritierenden Authentizität eröffnen. Und das ohne falsche Echtheitsversprechen, wie sonst im Theater.
Der Tagesspiegel 20.05.06

„Hexenküche Wirklichkeit
Theatertreffen 2006: Das Dokumentarstück ist wieder da“
Süddeutsche Zeitung 22.05.06


Der Kick

„Inhaltlich am interessantesten blieben so zwei Arbeiten, die nach einem unmittelbaren Zugriff für die Beschreibung von Gegenwart suchten: Der Kick und Wallenstein. Am wenigsten Ruhe lässt einem Der Kick von Andreas Veiel und Gesine Schmidt, der den Fall eines Mordes im Dorf Plotzlow 2002 in der Uckermark aufgreift. […] Der Kick stellt unsere Mitleids- und Urteilsfähigkeiten auf eine härtere Probe als jede andere Inszenierung, und darin ist er herausragend.“
Die Tageszeitung 22.05.2006

„Wie erschütternd aktuell kann Theater sein! Der Kick ist eines der jüngsten Beispiele für eine neue Art von Dokumentartheater. […] Der Kick löst tiefe Schauder über Kälte, Tatenlosigkeit, Hoffnungslosigkeit aus. […]“
Salzburger Nachrichten 23.05.2006


Drei Schwestern

„Spaßgesellschaft am Abgrund: Berliner Theatertreffen: Tschechow ist der Autor der Saison
Über Goschs Inszenierung liegt eine heitere Melancholie, die zeigt, dass der Stillstand eine Möglichkeit ist, den Zumutungen der Wirklichkeit zu widerstehen.“
Märkische Allgemeine 19.05.06

„Hart und hässlich
Ein homogenes Ensemble, es wirkt klar orchestriert und doch fiebrig, neurotisch. Keine Melancholie, nichts ‚Russisches’; Tschechow hart, hässlich.
Er splittert uns entgegen. Man möchte sich dagegen wehren. Das ist der schwere, listige Auftrag, den die starke Aufführung erteilt.“
Neues Deutschland 22.05.06

 
ZU DEN DISKUSSIONEN

„Während die letzte auf dem Podium – die Kriterkin Christine Dössel – […] es gerade einmal schaffte durch Kopfschütteln ihr Entsetzen auszudrücken, als Matussek (Spiegel Kulturchef) ausrief: ‚Das Wesen der Kritiker ist es, Kannibale zu sein.’ […] Dies war mit Sicherheit die unterhaltsamste aller überflüssigen Theaterdiskussionen.“
Berliner Zeitung 09.05.06

„Theater, so das Resultat des Abends, ist immer dann gut, wenn Matussek es versteht. Und da der Spiegel-Kulturchef seinen eigenen freimütigen Bekundungen zufolge vor sechs Jahren bei Peter Steins Goethe-Marathon erstmals in seinem Leben Faust II sah, kann sich jeder Regisseur vorstellen, wie schwierig das Matussek-Theater zu machen ist.“
Der Tagesspiegel 09.05.06

„Aus Freude am Sparen
Wie Finanzsenator Thilo Sarazin beim Berliner Theatertreffen die Kultur für überflüssig erklärt
Ein hübsches Paradox: hier Künstler, die zusammen mit einem Wirtschaftsvertreter Realitätssinn zeigen, dort ein Politiker, der den Gesprächspartnern trocken zu verstehen gibt, allzu notwendig seien sie für das Wohlbefinden der Stadt nicht.“
Süddeutsche Zeitung 18.05.06

 
ZU DEN PREISEN

Menschenkunde, Suppenküche
Preise 2006: Andrea Breth, Felix Goeser, Dimiter Gotscheff
Süddeutsche Zeitung 22.05.06

„’Ich bin aus Worten gemacht’ Die Regisseurin Andrea Breth erhält – endlich – den Berliner Theaterpreis“
„Tschechow siegt
3sat-Preis für Gotscheff, Kerr-Preis für Goeser“
Der Tagesspiegel 22.05.06

„Zu Recht ausgezeichnet: Dimiter Gotschaffs Iwanow in der Volksbühne am Rosa-Luxenburg-Platz erhielt des Preis des Treffens.“
Leipziger Volkszeitung 23.05.2006

HALBZEIT- UND ABSCHLUSSKRITIKEN

„Theatertreffen. Berliner ziehen erfolgreiche Halbzeitbilanz – Inszenierungen als Zuschauermagnete
Mit Blick auf den Publikumsstrom fällt die Halbzeitbilanz des 43. Theatertreffens deutschsprachiger Bühnen in Berlin erfolgreich aus. Nicht allein die abendlichen Aufführungen mit den von einer Kritiker-Jury als ‚bemerkenswert’ eingestuften Inszenierungen sind Zuschauermagnete. Auch die Werkstätten, Foren, und der Stückemarkt ziehen viele Theaterinteressierte an. […] Eine über das Treffen hinausweisende Diskussion zu Wert und Unwert der Bebilderung von Brutalität auf der Bühne wird damit weitergeführt. Das ist wohl das entscheidende Ergebnis des Festivals.“
Nordwest Zeitung 15.05.06

„Berauschende Bilder vom drückenden Stillstand
Halbzeit beim Berliner Theatertreffen: Ästhetische Brillanz löst aufgesetzte ‚Ekel-Theater’-Debatte ab“
Badische Neueste Nachrichten16.05.2006

„Lustvolles Stochern im Nebel
Grosses Theater, miefige Reden, frische Altmeister – Eindrücke vom Berliner Theatertreffen.“
Tages-Anzeiger (Zürich) 17.05.06

„Tschechow als Höhepunkt
Erste Bilanz des Berliner Theatertreffens fällt für den Jahrgang 2006 günstig aus“
Märkische Oderzeitung 19.05.2006

„Iwanow, Platonow, Hedda und die anderen: Das Berliner Theatertreffen überzeugt trotz des Mottos ‚Stillstand’ mit vielfältigen und starken Inszenierungen.“
Badische Zeitung19.05.06

“A glimpse of theatre’s future
Young people from many countries made their way to Berlin’s Theatertreffen festival
In Berlin, theatre is the new rock’n’roll. Scanning the jammed houses at the city’s recent Theatertreffen, one of Germany’s largest and most important theatre festivals, you’ll notice that the average age of audience members seems to be around 28 to 32. […] Fans turned out in large numbers for the 11 productions selected from the huge range produced each year by Germany’s 160 state-funded theatres.”
The Irish Times 25.05.06

„Die Nackten und der Nebel
Könnte das die Botschaft des […] Theatertreffens in Berlin sein? Vielleicht so: Theater ist furchtlos. Es stellt sich den bösen Gegebenheiten dieser Zeit. Es weiß viel über den Menschen, wann immer er gelebt hat oder lebt. Fragen beantwortet es nicht. […] Denn es war Kennzeichen dieses Theatertreffens, das Dokument hereinzuholen, tatsächlich Geschehenes, wirklichen Verrat und einen Mord, der nicht aufhebbar ist. Unter den zehn als ‚bemerkenswert’ ausgewählten deutschsprachigen Inszenierungen gab es tapfere Versuche, das konventionelle Verständnis von Schauspiel aufzusprengen, die Freiheit des Theaters aufzugeben – oder zu erweitern. […] Solche Aufführungen [Der Kick, Wallenstein, Three Atmospheric Studies, Anm. Berliner Festspiele] in den Kontext zu Shakespeare, Tschechow und Ibsen, zum Zeitgenossen Händl Klaus und zu einer Roman-Adaption nach Amos Oz zu bringen, war die Besonderheit des Theatertreffens.
[…] Eine Richtbestimmung gab es aber doch: Tschechow. In drei Inszenierungen bündelte sich auf beängstigende Art, von lange vergangener Zeit her, die konfliktgeladene Beziehung zur Welt, in der wir leben.
Grosse Aufführungen, die feststellen, woran wir waren, woran wir sind [Platonow, Drei Schwestern, Hedda Gabler, Anm. Berliner Festspiel].
Was also bleibt vom Theatertreffen? Vielleicht dieses Bild: Karin Beier lässt in ihrer Tschechow-Inszenierung eine Lokomotive mit schmerzhaft hellen Scheinwerfern auf das Publikum zurasen. Wo wird sie ankommen, wen wird sie beiseite schleudern oder unter sich begraben? Keine Antwort. Nur eines ist gewiss: Wir sind gemeint, das Ungetüm rast auf uns zu.“
Neue Zürcher Zeitung 22.05.2006

„Hundert Prozent Auslastung sprechen eine deutliche Sprache. Für Joachim Sartorius war es ‚in diesem Jahr ein besonders dichtes und streitlustiges, auch schönes und sinnliches Festival’.“
Westfälische Rundschau 23.05.2006

„fulminant der Start […] mit Goschs Macbeth-Inszenierung“
„tänzerische Glanztat der Forsythe-Comagnie (Three Atmospheric Studies)“
„staunenswert-beklommener Kick, als moralfrei theatralem, in die Gegenwart hineinmodellierten Bericht einer entsetzlichen Mordtat, das große Finale“
Leipziger Volkszeitung 23.05.2006

„Einsamkeit, Traurigkeit, Kälte und Ausweglosigkeit waren heuer auf dem 43. Berliner Theatertreffen zu erleben.
Wie erschütternd aktuell kann Theater sein! Der Kick ist eines der jüngsten Beispiele für eine neue Art von Dokumentartheater. […] Der Kick löst tiefe Schauder über Kälte, Tatenlosigkeit, Hoffnungslosigkeit aus. […] Ebenso neuartiges Dokumentartheater ist die Arbeit, die Helgard Haug und Daniel Wetzel, zwei Mitglieder des Rimini Protokoll, als Gastspiel des Nationaltheaters Mannheim in Berlin zeigten.
[…] Wer lässt uns Leere, Lähmung und Sinnlosigkeit lachend erkennen? […] Anton Tschechow. Nach Berlin waren heuer drei Inszenierungen eingeladen – alle intensiv und expressiv zugleich, so dass man sich manchmal nach schlichten Dialogen sehnte.
[…] Kälte und Brutalität war zudem in Henrik Ibsen Hedda Gabler an der Schaubühne zu erforschen. Thomas Ostermeiers Inszenierung ist so jung und so heutig, dass man sich beim Nachlesen wundert, wie viel des Textes ‚Original-Ibsen’ ist und dass 20- oder 30-jährige Zuschauer dies kaum als ein Stück aus dem Jahr 1890 erkennen würden.“
Salzburger Nachrichten 23.05.2006

„Das Theatertreffen ist zu einer Institution geworden, zur Berlinale des Theaters, mit dem Unterschied, dass es jedes Jahr aufs Neue durch seine Lebendigkeit besticht. Nicht stoisch, nicht starr, sondern vital, mit einem Drang, sich immer wieder neu zu erfinden und zu definieren.“
WORK|OUT (mehrsprachige, europäische Hochschulzeitung) Juni 2006

 
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