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Yvonne Büdenhölzer, geboren 1977, leitet seit 2005 den Stückemarkt beim Theatertreffen. Sie studierte Germanistik und arbeitete als Regie- und Dramaturgieassistentin.
Elena Philipp sprach mit ihr:


Wie kommt die Auswahl der Texte für den Stückemarkt zustande?

Wie die Jury des Theatertreffens haben wir keine festen Auswahlkriterien. Jeder Juror hat seinen Favoriten. Themen spielen eine Rolle, aber auch, was einen berührt oder ob der Autor eine Liebe zu seinen Figuren entwickelt. In der Jury sind Theatermacher unterschiedlicher Profession: Autoren, Regisseure, Dramaturgen. Sie alle haben ihren eigenen Blick, lesen die Stücke anders. Ich achte mit darauf, dass die Auswahl stimmig ist: Die Texte sind in diesem Jahr formal nicht so unterschiedlich, sie sind handwerklich gut gemacht; inhaltlich aber sind sie sehr vielfältig: das reicht von der Milieustudie über ein theatrales Videospiel bis zur surrealen Phantasie. Wir können keinen Überblick über die zeitgenössische Dramatik geben, sondern wir wollen einzelne, starke Stimmen hervorheben.

Welche Erfolge zeitigt der Stückemarkt?

Unser Ziel ist es, Autoren zu entdecken, sie zu fördern und ihre Stücke an Verlage und Bühnen zu vermitteln. Viele Autoren berichten, dass der Stückemarkt für sie den Durchbruch bedeutete. Oliver Schmaerings „Seefahrerstück“ etwa wurde im letzten Jahr zum Stückemarkt eingeladen; das Neue Theater Halle war schon zuvor interessiert, entschied sich aber erst nach der Nominierung für das Stück. Es ist eine schöne Aufführung geworden, und ich bin stolz darauf, dass sie sogar in der Diskussion für das Theatertreffen war. Das ist besonders erfreulich, weil so selten zeitgenössische Autoren eingeladen werden. Da macht es Freude, sich durch 557 Stücke zu lesen.

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