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INTERVIEW

Frank Spilker, Songwriter, Sänger und Gitarrist der Band Die Sterne, ist zur Diskussion „Schreibkonzil – Gegenwartsfragen in Drama, Drehbuch, Prosa und Rock 'n' Roll“ beim tt talentetreffen eingeladen. Irmgard Berner sprach mit ihm.

Was interessiert Sie an Gegenwartsfragen im Rock‘n‘Roll?
Kann man das überhaupt noch Rock‘n‘Roll nennen? Es ist ein schnelllebiges Geschäft. Wir, die Band, versuchen mit Gegenwart experimentell umzugehen, Bewusstseinsstränge zu erforschen.

Heißt was?
Zwei mal zwei Wochen haben wir uns als Band eingeschlossen, haben jede Planung vermieden und durch Improvisation Musik und Texte entstehen lassen. Wir ließen die Echtzeit, die direkte Gegenwart auf uns wirken und haben so Musik gemacht. Insofern ist unsere Musik eine Reaktion auf die Wirklichkeit – und ein Kommentar zu der Wirklichkeit, die wir durch sie darstellen.

Was verbinden Sie eigentlich mit Jungsein?
Anfänge. Dass sich noch keine Routinen entwickelt haben. Ich bin nicht mehr „jung“, und uns, Die Sterne, gibt es jetzt auch schon seit fünfzehn Jahren. Aber gerade das heißt: nicht ausruhen auf der Vergangenheit. Und gleichzeitig ist diese Vergangenheit die Plattform, die Bühne, auf der wir arbeiten. Das unterscheidet uns von einer jungen Band. Das aktuelle, neue Album muss bestehen können – ohne die alten Alben. Wir machen Experimente wie damals am Anfang, nur sind sie heute konsequenter, radikaler. Wie unser Konzept des Songwritings zu viert.

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