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Junge Komponisten aus fünf Kontinenten

GLOBAL INTERPLAY
Interkultureller Workshop für junge Komponisten aus Accra, Beijing, Berlin, Kairo, New York, Shanghai

Wenchen Qin The Sun Shadow III (1999)
   1. Red Clouds, 2. Blue Religion, 3. Free Melody
Liu Kun The Landscape in “The Landscape at Argenteuil” (2005)
Shi-Rui Zhu Guo Shang (Hymne auf die Gefallenen) (2000/2003)
Tom Rojo Poller Nomoi (2005) UA der revidierten Fassung
Nils Günther Zhong (2006) UA
Marc Sabat November 15, 1935 – Leaving Santa Barbara (2005/06)
Amr Okba Solo für Harfe (2002)
Nahla Mattar Dispersion
Taner Akyol Hatirlamarlar (2005/06) UA
David Brynjar Franzson Hvein
Marcelo Toledo Geometrias fugitivas (1998)

Ensemble adapter

Ein Projekt von Musik der Jahrhunderte im Rahmen des ISCM World New Music Festival Stuttgart. In Zusammenarbeit mit Haus der Kulturen der Welt, MaerzMusik | Berliner Festspiele und Universität der Künste, gefördert durch Hauptstadtkulturfonds, Deutsche Bank Stiftung, DaimlerChrysler und
Ernst von Siemens Musikstiftung

18.03. | 11:00 –13:00 | Haus der Berliner Festspiele
Podiumsdiskussion Komponieren im interkulturellen Dialog
Moderation: Walter Zimmermann

15.03. – 17.03. UdK | Vortragssaal
Konferenz Intonation und Transformation

14.03. | 18.:00 UdK | Konzertsaal
Teilnehmerkonzert mit Ensemble adapter

GOBAL INTERPLAY nennt sich ein interkultureller Kompositions-Workshop, der bereits im Juni 2005 seine Arbeit aufgenommen hat und zwar im Vorfeld des World New Music Festivals, das im Juli 2006 in Stuttgart stattfinden wird. Als der wichtigste Baustein des Festivals richtet sich GLOBAL INTERPLAY an angehende Komponisten aus fünf Kulturwelten mit völlig unterschiedlichen Musiktraditionen der afrikanischen, europäischen, arabischen, amerikanischen und chinesischen Welt.

Zwischen Juni 2005 und Juli 2006 treffen sich jeweils 4-8 Teilnehmer zugleich in Accra (Ghana), Berlin, Kairo, New York und Peking/Shanghai. Betreut von Mentoren, die selbst Grenzgänger zwischen verschiedenen Kulturen sind, erhalten sie Kompositionsunterricht, lernen ihre eigenen kulturellen Wurzeln und die Kultur der Partner-Teams kennen und arbeiten mit den verschiedenen medialen Möglichkeiten zeitgenössischer Komposition. Gleichzeitig gehen sie einen Diskurs mit den Kollegen anderer Teams ein. Dabei stehen neben spezifischen kompositonstechnischen Themen auch Fragen zu Interkulturalität und kultureller Identität im Zentrum. Höhepunkte dieser Diskurse werden fünf Konferenzen in den beteiligten Weltstädten sein, zu denen jeweils Delegierte aus allen Teams eingeladen werden, um einen persönlichen Kontakt der jungen Komponisten untereinander zu ermöglichen.

Am Ende des interkulturellen „Spiels“ steht ein Kompositionswettbewerb, dessen Gewinner-Projekte beim World New Music Festival im Juli 2006 in Stuttgart uraufgeführt werden.

Das Berliner Team besteht aus:
Taner Akyol, Nils Günther, Adrian Koye, Sarah Memstov,
Yoav Pasovsky, Tom Rojo Poller, Marc Sabat

Mentor und Teamchef in Berlin: Prof. Walter Zimmermann

Nach den Konferenzen in Accra (18./19. Januar 2006) und Cairo im Februar 2006, findet vom 14. bis 17. März eine Konferenz zu dem Thema „Intonation und Transformation“ statt. Eröffnet wird diese Veranstaltung mit einem Konzert der Teilnehmer am 14. März im Konzertsaal der UdK Berlin und am Schluss steht eine Podiumsdiskussion im Haus der Berliner Festspiele zum Thema „Komponieren im interkulturellen Dialog,“ moderiert von Walter Zimmermann.