| aktuelle Website | Impressum | Sitemap | mobil     || English
| Home | MaerzMusik | Programm | Gesamt
| Programm
| Gesamt
Öffnet die Druckansicht in einem neuen Fenster

Kaija Saariaho: L’Amour de loin

VORMUSIK | MUSIKTHEATER
Kaija Saariaho L’Amour de loin (2000)
Libretto Amin Maalouf
Konzertante Aufführung mit einer medienkünstlerischen Gestaltung
von Jean-Baptiste Barrière

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Kent Nagano · Leitung
Magali de Prelle · Sopran
| Marie-Ange Todorovitch · Mezzosopran
Daniel Belcher · Bariton
Isabelle Voßkühler · Sopran
Rundfunkchor Berlin
Simon Halsey · Einstudierung

Visuelle Präsentation
Jean-Baptiste Barrière · Konzeption und Computer-Grafik
Pierre-Jean Bouyer · Computer-Grafik
Isabelle Barrière · Live Video und Computer-Grafik
David Sheppard, Sound Intermedia · Sound Effekte
Image Auditive · Produktion | Mit Unterstützung von CiTu

Eine Veranstaltung von DSO Berlin/ROC-GmbH in Zusammenarbeit
mit MaerzMusik | Berliner Festspiele und Rundfunkchor Berlin

Die Aufführung verspricht höchste Authentizität. Kent Nagano dirigierte im August 2000 die Uraufführung von Kaija Saariahos Oper L’Amour de loin bei den Salzburger Festspielen. Das Libretto schrieb der französisch-libanesische Autor Amin Maalouf, der in seiner Kunst eine Spannung der Geschichte, die zwischen Orient und Okzident, in immer neuen Belichtungen austrägt.

Die Handlung spielt in einer für uns imaginären Welt. Sie erzählt von dem Troubadour Jaufré Rudel. Erzählungen über die Prinzessin von Tripolis wecken in ihm die „ferne Liebe“. Er beschließt, die Frau seiner Sehsucht zu suchen. Auf dem Weg in den Libanon erkrankt er. Die ferne Geliebte kommt zum Lager des Todkranken. Er stirbt in ihren Armen.

Kaija Saariahos Partitur verschmilzt elektronische, herkömmlich instrumentale und vokale Musik. Ganz aus dem Klang heraus komponiert, verleiht sie den Partien der Singstimmen die Plastizität, in denen die Menschen in ihrem Wesen und ihren Empfindungen erscheinen. Sie richtet Sonden in die Klangwelt des Mittelalters, ins Spannungsfeld orientalischer und okzidentaler Traditionen. Sie verleiht den Stationen der Handlung ihre Farbe, ihren Charakter. Sie ist die eigentliche Szene.