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Rolf Julius

Freitag, 17. März 19.00 Uhr
Sonntag, 19. März 11.00 Uhr
Mittwoch, 22. März 22.00 Uhr
23. März bis 31. April Ausstellung

wurde 1939 in Wilhelmshaven geboren, absolvierte ein Kunststudium in Bremen und Berlin. Mitte der 70er Jahre beginnt er Experimente mit zeitgenössischer Musik, um die Wahrnehmung seiner visuellen Objekte zu unterstützen. Seit 1980 – der Ausstellung Für Augen und Ohren in der Akademie der Künste Berlin – nimmt Rolf Julius in der sich damals entwickelnden Sphäre zwischen den Künsten eine wichtige und unverwechselbare Position ein und hat sich auf diesem Gebiet internationales Renommée erworben. Dies spiegelt sich nicht nur in der Vielzahl der Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen ab, die sein Lebenslauf aufweist. Er war auch 1987 auf der documenta 8 in Kassel und in der Neuen Nationalgalerie Berlin vertreten. Und das obwohl sich klangkünstlerische Arbeiten dem traditionellen Modus der Ausstellung gegenüber eher weniger verwertbar verhalten als Tafelbilder und Skulpturen.

Seine Arbeiten sind vielseitig, loten die Spannweite zwischen Skulptural-Plastischem, Rein Klanglichem, Installationen und Performance aus. Es gibt mit Klängen begabte Objekte, Konzerte und Musiken für die Augen, für eine große Wiese, für einen Baum, für die Erde uvam., performative Installationen und Installationen mit Performance-Charakter: In allem aber erscheint Rolf Julius unverwechselbar, mit einem untrüglichem Gespür für die jeweilige räumliche Situation, für die haptischen und klanglichen Qualitäten der verwendeten Materialien und Objekte, für die Bildhaftigkeit der erzeugten Klänge und mit der Gabe, die Möglichkeiten der Wechselwirkungen zwischen akustischer und visueller Wahrnehmung nicht nur auszuloten, sondern in einer überaus poetischen Sprache stets neu zu erfinden. Rolf Julius lebt und arbeitet in Berlin.


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