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Proust 1: De kant van Swann – In Swanns Welt

Guy Cassiers / ro theater (Rotterdam)
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
nach Marcel Prousts Romanzyklus
„A la recherche du temps perdu“

Textfassung · Guy Cassiers, Erwin Jans, Eric de Kuyper
Übersetzung · Céline Linssen
Regie · Guy Cassiers
Dramaturgie · Erwin Jans
Bühne · Marc Warning
Kostüme · Valentine Kempynck (BELGAT)
Lichtdesign · Enrico Bagnoli
Video-Konzept · Marc Warning, Kantoor voor Bewegend Beeld
(Eelko Ferwerda, Jasper Wessels)
Video · Kantoor voor Bewegend Beeld
Musikalische Leitung · Wim Selles (Proust 3)
Sounddesign · Diederik De Cock (Proust 3 + 4)
Übersetzer und Synchronsprecher · Michael Müller-Engelhardt

mit Jacqueline Blom, Marc De Corte, Herman Gilis, Marlies Heuer,
Joop Keesmaat, Paul R. Kooij, Eelco Smits, Fania Sorel
und dem Kryptos Kwartet

Koproduktion · Guy Cassiers / ro theater, Rotterdam
In niederländischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung
Dauer 2h 35 · eine Pause

Publikumsgespräch am 12. November um 18:30

Der erste Teil erzählt von Marcels Kindheit und Jugend in Combray. Drei Frauen tauchen in seiner Erinnerung auf: seine Mutter, seine Jugendliebe Gilberte und deren Mutter, die geheimnisvolle Odette Swann. Die Frauen repräsentieren die verschiedenen Stufen in Marcels aufkeimendem Gefühlsleben. Im Kontrast dazu folgt die Schilderung der „erwachsenen“ Liebesbeziehung zwischen Charles Swann und Odette, die sich 20 Jahre zuvor in Madame Verdurins Salon zum ersten Mal begegneten. Von Eifersucht geprägt, endet ihre leidenschaftliche Liebe in Gleichgültigkeit – ein Modell für viele andere Proust’sche Liebesgeschichten.

Prousts großer Romanzyklus als Theaterereignis! Der flämische Regisseur Guy Cassiers begab sich auf theatralische Entdeckungsreise durch das unendliche Universum dieses Klassikers der Moderne. Sein monumentales vierteiliges Proust-Projekt von insgesamt mehr als acht Stunden Spieldauer entstand während der letzten drei Spielzeiten am ro theater in Rotterdam.

Prousts Roman beschreibt den Eintritt eines jungen Mannes in die Welt der Liebe, der Kunst und der Aristokratie. Zugleich entwirft er ein vielschichtiges Panorama der Jahrzehnte des ausgehenden 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts mit ihren tiefgreifenden gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen. Guy Cassiers fängt Prousts Erinnerungsstrom intensiv atmosphärisch auf. Erzähl- und Schauspielkunst verbinden sich mit visuellen Ausdrucksmitteln wie Film, (Live-)Video sowie (Live-)Musik. Nach dem dritten Teil im Januar dieses Jahres ist nun an drei aufeinander folgenden Tagen der Gesamtzyklus „Proust 1–4“ im Haus der Berliner Festspiele zu sehen. Die einzelnen Teile erzählen in sich geschlossene Geschichten und können jeweils für sich betrachtet werden.

| www.rotheater.nl