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JazzFest Berlin '05

2. – 6. November 2005

Ein Streifzug durch die italienische Jazz-Szene und ein Blick auf die pulsierende Metropole Istanbul stehen im thematischen Zentrum des JazzFest Berlin ’05. Spannende Duo-Konstellationen zwischen „nie gehört“ und „unerhört“ sind zu erleben und jede Menge aktueller Glanzlichter. Zu den populären Acts dieser Saison gehören Joe Zawinul mit der WDR Big Band Köln, Maria Schneider, Enrico Rava, Bill Frisell, Hermeto Pascoal und das Charlie Haden’s Liberation Music Orchestra mit Carla Bley. Zudem laden zwei Bands aus Atlanta zu einem Ausflug in die US Jamband-Szene. Das Festival setzt ebenfalls seine programmatische Linie fort, noch weitgehend unbekannte europäische Bands und Musiker vorzustellen. Vom 2. bis 6. November lädt das JazzFest ins Haus der Berliner Festspiele, in den Club Quasimodo, in die Kulturbrauerei und nach langer Zeit wieder in den Delphi Filmpalast.
| Peter Schulze über Duokonstellationen


Exklusiv

Wir freuen uns, in diesem Herbst eine Reihe von Projekten exklusiv zu präsentieren. Der künstlerische Leiter des JazzFestes Peter Schulze konnte den niederländischen Schlagzeug-Dadaisten Han Bennink und die brasilianische Musikerlegende Hermeto Pascoal für ein erstes gemeinsames Duo-Konzert gewinnen. Nach seinem Konzert mit dem Saxofonisten Iain Ballamy wird der norwegische Akkordeonist Stian Carstensen dieses Jahr erstmals mit dem italienischen Pianisten Stefano Bollani auftreten. „Hidden Tracks“ nennen die beiden Wahl-Mailänder Steve Piccolo, ehemals Bassist bei den Lounge Lizards, und der japanische Soundtüftler Gak Sato ihr Projekt: im Sommer in Berlin aufgenommene ‚Field Recordings’ verschmelzen dabei mit live eingespielter Musik zu einem sehr speziellen Sound-„Track“ der Metropole. Mit von der Partie: der New Yorker Gitarrist Elliott Sharp.
| Peter Schulze über exklusive Projekte


Jazz-Szene Italien und Istanbul

Schon in den letzten Jahren widmete sich das JazzFest Berlin verstärkt der Jazzszene einer Nation oder eines geografischen Raums - mit Italien und Istanbul sind das in diesem Jahr gleich zwei. Aus Italien kommt L’Orchestra di Piazza Vittorio: ein aus 16 Musikern aus 11 Ländern bestehendes Projekt. Der Saxofonist Enzo Favata präsentiert eine unvergleichliche Mixtur aus Jazz und sardischer Volksmusik, stimmgewaltig unterstützt durch das Vokalquartett Tenores di Bitti.
| Peter Schulze über die Jazz-Szene Italien


Urbane Realitäten: Fokus Istanbul – Schwerpunkt des Festivalprogramms der Berliner Festspiele im Herbst ist die vielschichtige Kunst- und Musikszene der türkischen Metropole. Beim diesjährigen Jazzfest werden dies u. a. der Klarinettist Hüsnü Senlendirici mit seinem Ensemble und eine Formation um den Violinisten Turay Dinleyen und den Perkussionisten Suat Borazan unter Beweis stellen. Mit Erkan Ogur wird einer der seit den 80er Jahren einflussreichsten und respektiertesten türkischen Musiker zu Gast sein. Die jüngere Szene vertritt die Gruppe Tamburada.
| Peter Schulze über Istanbul
| Peter Schulze über die Jazz-Szene Istanbul


Große Ensembles

Neben dem Orchestra di Piazza Vittorio gibt es eine ganze Palette unterschiedlicher Großformationen zu erleben. Das JazzFest Berlin freut sich, mit Maria Schneider und Carla Bley die derzeit wichtigsten Big Band-Arrangeurinnen und Komponistinnen präsentieren zu können.

Das prominent besetzte Charlie Haden Liberation Music Orchestra stellt sein jüngstes „Not in Our Name“ betiteltes Album vor: ein Manifest für die Existenz eines anderen Amerika, in den Arrangements von Carla Bley.

Die Washington Post schreibt über Maria Schneider: „Kein Wunder, dass sie ihr Ensemble lieber als Orchester denn als Big Band beschreibt: Eine herkömmliche Big Band spielt nicht derart schöne, kraftvolle und bewegende Musik.“ Bei ihrem einzigen Deutschland-Konzert präsentiert Maria Schneider das mit dem Grammy ausgezeichnete Album „Concert in the Garden“.

Die WDR Big Band Köln, eine der attraktivsten Großformationen der Gegenwart, wird sich und ‚ihn’, die Keyboard- und Weather Report Legende Joe Zawinul vorstellen.
| Peter Schulze über große Ensembles


Jambands

Mit dem Begriff Jamband beschrieb man früher psychedelische Rockbands, die im Erbe von Greatful Dead stehend die Live-Darbietung ihrer Songs als Basis für exzessive Improvisationen nutzen. Heute wird der Begriff in einem musikalisch weiter gefassten Sinne verwendet, der sich ebenso auf ein Publikum mit einem unstillbaren Appetit für große Live-Konzerte bezieht wie auf bestimmte Genrezugehörigkeiten. Beim JazzFest Berlin ’05 werden zwei der derzeit spannendsten Acts dieser Szene auftreten.

Die fünfköpfige The Derek Trucks Band existiert mittlerweile über 10 Jahre und zeichnet sich durch Improvisations- und musikalische Entdeckerlust aus. In ihrer Musik vermischen sich Jazz, Rock, Blues, Latin und karibische Einflüsse. Ebenfalls aus Atlanta kommen „Reverend“ Jeff Mosier und seine Ear Reverents, die tatsächlich einen ‚respektlos’-zeitgenössischen Umgang mit alten US Roots-Traditionen pflegen.
| Peter Schulze über Jambands

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