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1984

Kinder des Konsums – STIC-er Theater, Stralsund
von George Orwell
bearbeitet für die Bühne von Maike Krause

Winston Smith Frieda Gawenda
Syme, Genosse,
Winston Smith
Ela Häseler
Genosse, O’Brian Janina Niemesch
Parsons, Genosse,
O’Brian
Eva Oelke
Genosse, Julia Caro Tornow
außerdem:
Winston Smith Johanna Kleister
Winston Smith
 
Susanne Langkau
Regie und Konzeption Maike Krause
Kostüme Christiane Vogel
Musik und Sounddesign Alexander Wittkowski
Videodesign Felix Conrad, Henning Falk
Maske Alexis Gallardo
Licht Steffen Klimt
Technik Robert Arlt, Philipp Dahlke
Live-Kamera Mathias Baresel, Malte Schuldt

Mit Hilfe von aufwendigen Projektionen wird der Zuschauer direkt nach Ozeanien versetzt. Im Verlauf der Geschichte wird er Zeuge eines ungleichen Kampfes zwischen Emanuel Goldstein, der zentralen Figur des Orwellschen Romans, und dem Großen Bruder. Es ist der Kampf Davids gegen Goliath; immer wieder dringen verzerrte Stimmen durch die Lautsprecherboxen und vermischen sich mit Emanuels eigener Stimme – die Grenzen seiner Identität werden gesprengt und verschwimmen in einem Meer von Lauten, Klängen, menschlichen Äußerungen. Die Spieler selbst lassen sich optisch kaum voneinander unterscheiden. Bis zur Unkenntlichkeit maskiert, uniformiert und gleichgeschaltet, ist es nur ein schmaler Grat zwischen Unterdrücktem und Unterdrücker. Angst liegt in der Luft, Verunsicherung, Paranoia. Jeder vermeintliche Verbündete könnte genauso gut etwas mit der Gedankenpolizei zu tun haben. Aber Emanuel hat eine Verbündete: Julia. Gemeinsam bilden sie eine Art letzte existierende Keimzelle der Menschlichkeit. Sie beleben den sonst so toten Bühnenraum mit geheimen, privaten Momenten und alles, was ihnen noch Hoffnung gibt, passt auf einen kleinen Fetzen Papier.