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Kein Schöner Land

Ein Heimatliederabend von Franz Wittenbrink
mit
Jean-Pierre Cornu
Christian Friedel
Hannes Hellmann
Berivan Kaya
Annette Paulmann
Anneke Schwabe
Stephan Zinner

Klavier Franz Wittenbrink, Stefan Schmid
Akkordeon, Gitarre,
Tuba etc.
Peter Pichler
Kontrabass Tschinge Krenn
Percussion
Dim Sclichter
Musikalische Leitung
 
Franz Wittenbrink
Regie Franz Wittenbrink, Stephanie Mohr
Bühne Alfred Peter
Kostüme Kathi Maurer
Dramaturgie Marion Hirte
Licht Björn Gerum

Dauer 1 Stunde 40 Minuten, keine Pause

Münchner Kammerspiele

Heimat ist ein altes Wort …

– verwahr ich’s oder werf ich’s fort? So lautet eine Zeile aus einem alten Volkslied. Auch die Figuren in Franz Wittenbrinks Liederabend fragen: Heimat – was ist das? Der Ort, an dem man geboren wurde? Dessen Straßen und Plätze man kennt, wo die Eltern leben, man zur Schule gegangen ist, wo alle die gleiche Sprache oder den gleichen Dialekt sprechen? Ein Ort, der einem nur einfällt, wenn man fort ist? Oder vielleicht der Ort an dem man sich gerade zu Hause fühlt? Heimat – ein Wort, das durch die deutsche Geschichte belastet ist? Ein Wort, verbunden mit Sentimentalem und Historischem, Privatem und Politischem.
In diesem Liederabend begegnet man Menschen auf der Suche nach einer Heimat, nach ihrer Identität und nach ihrem Deutschland. Es ist auch eine Suche mit alten und neuen Liedern, die durch deutsche Regionen und durch die ganze Welt führt. Denn Heimat kann Menschen, Orte, Traditionen oder eben auch Musik und Sprache selbst bedeuten. „Zu schön, zu anregend vergnüglich ist diese Multikulti-Suche nach Heimat, um gleich nach Hause zu gehen.“ (Süddeutsche Zeitung)
Franz Wittenbrink selbst antwortet auf die Frage, wie wichtig ihm Heimat ist: „Bei mir ist es ein heftig wechselnder Heimatbegriff. Ich bin in einem kinderreichen Haushalt mit 13 Kindern aufgewachsen, in dem irrsinnig viel gesungen wurde. Damals war Heimat wahrscheinlich Familie, und der Begriff Heimat, der für ein Kind eigentlich gar nichts bedeutet, tauchte dann immer so schön in Liedern auf. Als Kind hat mir das gefallen.“

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