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Othello

Deutsches Schauspielhaus in Hamburg
von William Shakespeare
Deutsch von Frank Günther
 
Othello Alexander Scheer
Desdemona, seine Frau Jana Schulz
Cassio, sein Leutnant Guido Lambrecht
Jago, sein Fähnrich
Wolfram Koch
Rodrigo,
ein junger Venezianer
Ben Daniel Jöhnk
Emilia, Jagos Frau Christina Rubruck
Doge von Venedig Franz-Josef Steffens
Brabantio,
Desdemonas Vater
Martin Pawlowsky
Montano,
Gouverneur von Zypern
Martin Pawlowsky
Bianca, eine Kurtisane Lisa-Marie Janke
 
sowie Max Bauer, Uwe Behrmann, Horst Hoffmann,
Axel König, Gudo Matiat, Wolf Prelle, Benjamin Studt,
Peter Thaesler, Christian Wolany

 
Regie Stefan Pucher
Bühne Barbara Ehnes
Kostüme Annabelle Witt
Dramaturgie Ingo Berk
Musik Lieven Brunckhorst
Licht Dierk Breimeier
Video Chris Kondek / Frank Bußacker
 
Deutsches Schauspielhaus in Hamburg

Premiere 13. September 2004
Dauer 2 Stunden 45 Minuten, eine Pause

Publikumsgespräch
So 7. Mai 22:30 Uhr spiegelBAR

| www.schauspielhaus.de

Alles nur noch Show – der Krieg, die Lügen, das Grauen. Jeder Aspekt schmutziger Politik, den man früher strikt geheim hielt, verbirgt sich heute viel besser in plakativer Öffentlichkeit. Um Desdemona, Liebe und Eifersucht geht es bei diesem Duell zweier Popstars nur am Rande – es geht um uns, die Massen. Wolfram Kochs Jago ist ein smarter Late-Night-Talker, während Alexander Scheer als Othello die Macht des kulturell und sexuell Hybriden demonstriert, mit der man den Menschen ihre Bewunderung stiehlt. Die große Intelligenz in Stefan Puchers „Othello“-Interpretation liegt in den subtilen politischen Kommentaren, die er durch die offensive Interpretation von politischen und rassischen Stereotypen gewinnt. T.B.

„Lebendiges, modernes Theater mit dem richtigen Mix aus Videos, Poppsongs und erstklassigen Schauspielern“ (Hamburger Morgenpost).
In der kontrastreichen, „poppig-peppigen Klassikerinszenierung“ zeigt Stefan Pucher, dass er „wie kein anderer Regisseur klassische Texte und zeitgemäßes Sprechen zu verbinden weiß“ (FR).