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Pressestimmen


Othello

„Und dann scheint es, als hätte die Zeit angehalten, würde stillstehen, jene ewige Maschine, als gäbe es keine Vergangenheit und keine Gegenwart mehr. Als säße Shakespeares Othello direkt im eigenen Herzen, so gut spielt Alexander Scheer den von Eifersucht zerrissenen General, dessen schwarzes Gesicht nun zur Maske wird.“
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

„Wieder einmal wird dieser unscheinbare aber wunderschöne Anfang zeigen, dass Stefan Pucher zur Zeit wie kein anderer Regisseur klassische Texte und zeitgemäßes Sprechen verbinden kann. Und bis zum Schluss wird dieser kühle und komplizenhafte Geschäftsmann, dieser ruhig und traurig rasende Jago von Wolfram Koch eine faszinierende Figur bleiben.“
Frankfurter Rundschau

Die Nibelungen

„Kriegenburgs Münchner Produktion von Friedrich Hebbels "Nibelungen" ist eine seiner besten Arbeiten. Der Abend ist Schausteller- Gewerbe ohne Scheu vor Abgründen und Peinlichkeiten - und voller genialer Momente. Der permanente Wechsel von Fall- und Tonhöhen, ohne stringenten Rhythmus dargeboten, treibt den Zuschauer von einer intellektuell- sinnlichen Erlebnisoase in die andere. Nach sechs Stunden formaler Strenge, wilder Fantasie, melancholischer Zärtlichkeit, selbstzerfetzender Liebe, eisiger Rache ist man erschöpft, erschlagen. Doch so angefüllt mit Glück.“
Financial Times

„In fast sechs Stunden entrollt Regisseur Andreas Kriegenburg einen faszinierenden Theaterzirkus zwischen unbekümmertem Schwank und ergreifendster Tragödie. Große Gefühlsoper, intelligenter Slapstick, zwanghaft munteres Kalauern, klater statuarischer Schrecken, beklemmende Dramatik. (…) Lichtbuntheit, später eine fesselnd fahle, bleierne Atmosphäre, darin der Terror seine Schwerter schleift.“
Neues Deutschland

Hotel Paraiso

„Regisseurin Barbara Bürk gelingt ein spannungsvolles Umstimmen von gehobenem Boulevard hin zur eisigen Tragikomödie der totalen Beziehungslosigkeit und Beziehungsunfähigkeit. Stark vor allen Sonja Beißwenger als Tochter. Panisch flackernd versucht sie, ihre Ehrlichkeit, ihre Empfindsamkeit zu retten.“
Die Welt

„Barbara Bürk brachte am Schauspiel Hannover Lutz Hübners Hotel Paraiso zur Uraufführung und überzeugte die Jury, indem sie beim Einsturz einer Familie enorme Energien freisetzte.“
Nürnberger Zeitung

Lulu

„Lulu ist das Objekt sexueller Begierden, die sie zerstören; jedoch weiß sie sehr wohl, welche Wirkung von ihr ausgeht und spielt damit. Entsprechend wird jede Situation betont körpersprachlich interpretiert und umgesetzt. Auf der leeren Bühne werden die Personen fast ansatzlos sofort dicht zueinander geführt, man ist einander hautnah. Daraus resultiert eine hohe Intensität des Zusammenspiels. Mit Fritzi Haberlandt hat Thalheimer allerdings auch eine Lulu von außerordentlicher Präsenz und Überzeugungskraft.“
Frankfurter Rundschau

„Es ist, einmal wieder, eine Traumrolle für Fritzi Haberlandt: Lulu, ein Wuschelkopf, ein Kindergesicht (…), ungelenk, doch rührend: Lolita, Lola, Lulu.“
Der Tagesspiegel

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

„Das atemberaubendste Schauspielertheater seit langem, eine Explosion von Ambivalenzen, unüberwindlicher Nähe und Körper-an-Körper-Distanz, von Stille und Ausbruch, getaktet wie eine unentzifferbare Partitur der seelischen Widersprüche. Corinna Harfouchs Martha ist eine Nuklearwaffe mit eingebautem Selbstzerstörungsauslöser… Und Ulrich Matthes’ George kämpft absolut auf Augenhöhe mit ihr… Wie Alexander Khuon und Katharina Schmalenberg es schaffen, den beiden älteren Reißwölfen Stand zu halten, ist die zweite bewundernswerte Leistung des Abends.“
Theater heute

„Es gibt am Ende kein Ausweichen mehr in den Trost, dass man es weiter aushalten werde miteinander. Man wird in der Hölle bleiben müssen. Und die Hölle, das sind wir, nicht die anderen. In der Hölle aber sind Corinna Harfouch und Ulrich Matthes ein hinreißend großstädtisches Paar. Großartig trostlos. Den Trost verweigert die Inszenierung von Jürgen Gosch nicht brutal und verbissen, sondern leicht, mit freundlicher Bitterkeit. Fast genial heiter bei aller Wucht und Wut.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Homo Faber

„Nicht nach blosser Denunziation steht Puchers Sinn, dafür ist ihm die Sprache viel zu wichtig. Pointen wollen rhythmisch gesetzt sein, und das schafft der Regisseur mit seinen Schauspielern wieder umwerfend und sehr lange. Pucher groovt. (…) Der Abend sprudelt von einer barocken Einfallslust.“
Tagesanzeiger

„Pucher greift nach den Motiven, nach Schlüsselmomenten, setzt sie auf der Bühne aus wie ruhig gestellte Laborratten und lässt sie einwirken. Aufeinander, auf die Schauspieler, auf die Zuschauer. Die Zwischenergebnisse werden nochmals reflektiert mittels eingebauter Literaturkritik und Rezeptionsanalysen.“
Berliner Zeitung

Kunst und Gemüse, A. Hipler

„Der Bürgerschreck Schlingensief belebt permanent und penetrant den Anspruch des bürgerlichen Theaters als moralische Besserungsanstalt und verweist mit geschwollenem Zeigefinger auf die Missstände und Elendigen unserer Welt. Da sind die Asylanten in seiner Wiener Container-Show, ‚Atta Atta’-Terroristen und Hitler-Zombies, Behinderte in Castingshows, arbeits- und gottlose Säulensitzer, und "Bayreuth wie es singt und lacht", wobei man nicht so ganz genau weiß, was zum Reich des Guten oder des Bösen zählt.“
Berliner Zeitung

„Das ist die persönlichste, unhysterischste Schlingensief-Inszenierung aller Zeiten, unaufgeregt und mit sympathischem Hang zur Altersweisheit.“
Der Tagesspiegel

Elementarteilchen

„Hier fanden markante Schauspielerpersönlichkeiten, visionäre Regie und dramaturgische Intelligenz zueinander. Hier konnte man in einzigartiger Form erleben, was es ohnehin nur im Theater gibt; das gemeinsame Gedeihen schön-kreativer, traurig-fröhlicher Menschen, Elementarteilchen als Teil einer höheren Einheit.“
Frankfurter Rundschau

„Johan Simons hat zur Melodie des hysterischen Abgesangs einen bitterkomischen Danse macabre inszeniert, ein Rondo zum Tode – und ein ziemlich elementares Weilchen.“
Süddeutsche Zeitung

Mittagswende

„Die Witzigkeit des Dialogs verblüffte. Als wäre die "Mittagswende" von Noel Coward oder von einem leisen Giraudoux. ... Diskret wich Wieler aller religiösen Erbaulichkeit, aber auch aller Claudelschen Beschwörung aus. So ersparte er uns manche Peinlichkeit des Stückes, aber auch Claudels Passion, die die sich in deutscher Übersetzung oft schrecklich rhetorisch ausnimmt.“
Süddeutsche Zeitung

„Jossi Wielers vier großartige Schauspieler balancieren ständig auf dem Grat zwischen Realem und Surreal-Metaphorischem. Sie stehen im Doppelbereich einer gleichzeitig äusseren und inneren Welt: auf der Bühne ihres Herzens.“
NZZ Online

tt talente

„Hoch war die Qualität: Sieben Produktionen präsentierten sich beim Stückemarkt des Theatertreffens“
„Damit bewährte sich die völlig neue Struktur, die die Theatertreffen-Leiterin Iris Laufenberg dem Stückemarkt im vorigen Jahr gegeben hatte.“
Berliner Morgenpost

„Das dramaturgische und szenische Niveau war so hoch wie seit Jahren nicht mehr.“
Märkische Allgemeine

„Der letzte König“ (George Tabori)
Der Tagesspiegel

tt rahmenprogramm

„Da konnte man wieder einmal sehen, dass man mit Liedern ein ganzes Welttheater auf die Bühne stellen kann.“ (Kein schöner Land)
Berliner Morgenpost

„(…) und nach dem sich gewiss auch Rio Reiser wütend gesehnt hat, den mit eigenem Abend hier Jan Plewka mit hinreißend schamlosen Charme wiederauferstehen lässt.“ (Rio Reiser)
Märkische Oderzeitung

„Im Mediengetrommel wird alles schroffer“ (Diskussion zur Theaterkritik)
Badisches Tagblatt
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