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Tierno Bokar

Regie Peter Brook
nach dem Buch von Amadou Hampathé Bâ

Text von Marie-Hélène Estienne
Eine theatralische Recherche von Peter Brook
Musik · Toshi Tsuchitori, Antonin Stahly
Lichtdesign · Philippe Vialatte

Mit
Habib Dembélé, Rachid Djaïdani, Djénéba Koné, Sotigui Kouyaté,
Tony Mpoudja, Bruce Myers, Yoshi Oïda, Abdou Ouologuem,
Hélène Patarot, Dorcy Rugamba, Pitcho Womba Konga

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer 1h 50, keine Pause

Koproduktion
C.I.C.T / Théâtre des Bouffes du Nord, Ruhr Triennale, Forum Barcelona 2004, Théâtre du Nord, CDN Lille-Tourcoing avec Lille 2004 – Capitale Européenne de la Culture, Mercadante Teatro Stabile di Napoli, Wiener Festwochen und spielzeiteuropa | Berliner Festspiele

Mit Unterstützung von
Région Ile de France, Ministère de la Culture, Ville de Paris,
Institut français de Fès und dem Hauptstadtkulturfonds Berlin

In Zusammenarbeit mit den Sophiensælen
In Partnerschaft mit Columbia University Arts Initiative

Publikumsgespräch 16. Februar im Anschluss an die Vorstellung
mit Peter Brook, Marie-Hélène Estienne und dem Ensemble
Moderation Renate Klett


Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sich Peter Brook, der im März dieses Jahres seinen 80. Geburtstag feiert, mit dem Thema Afrika. Als er 1971 in Paris sein eigenes Theaterzentrum (C.I.C.T.) gründete, war dies auch als ein Statement gegen Rassismus und Nationalismus zu verstehen. Mit seiner internationalen Truppe, allen voran Sotigui Kouyaté als die zentrale Figur des Islamgelehrten Tierno Bokar, und alten Berlin-Bekannten wie Yoshi Oïda und Bruce Myers, setzt Peter Brook im Februar in den Sophiensælen die erste Ausgabe von spielzeiteuropa fort.

„Wer war Tierno Bokar? In seinem Buch ‚Der Weise von Bandiagara' beschreibt der große Autor der Peul, Amadou Hampathé Bâ, Leben und Lehre eines bescheidenen und außergewöhnlichen Menschen, der gleichzeitig Bâs Lehrmeister war. Seine Geschichte bringt uns tief in ein traditionelles, animistisches Afrika, geprägt vom Islam, erschüttert vom Kolonialismus, zerrissen von inneren Spannungen. Sie beleuchtet auf lebendige Weise ein Thema, das uns alle angeht – die Gewalt und die Toleranz. Nach vielen Jahren der Beschäftigung mit diesem Thema bin ich überzeugt, dass der Zeitpunkt richtig ist, diese Geschichte in theatraler Form wiederzubeleben…
Theater muss uns sehr nahe sein, um uns anzusprechen – und sehr unerwartet, um unsere Phantasie zu wecken. ‚Tierno Bokar' vereinigt diese zwei Bedingungen in sich.” Peter Brook

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