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Big in Bombay

Constanza Macras | Dorky Park
Uraufführung

Regie und Choreografie · Constanza Macras
Bühne · Lars Müller
Kostüme · Gilvan Coêlho de Oliveira
Musik · Claus Erbskorn, Julian Klein / A Rose Is
Indischer Gesang · Amelia Cuni
Bollywood-Choreografie · Sangita Shresthova
Dramaturgie · Carmen Mehnert
Video · Constanza Macras, Kevin Slavin
Videodesign · Anna Henckel-Donnersmarck
Lichtdesign · Jackie Shemesh

Mit Nabih Amaraoui, Yeri Anarika Vargas Sanchez, Knut Berger, Nir De-Volff, Jill Emerson, Claus Erbskorn, Jared Gradinger, Margrét Sara Gudjónsdóttir, Isabelle Redfern, Rahel Savoldelli, Jo Stone, Anne Tismer
Musiker · A Rose is: Christian Buck, Kristina Lösche-Löwensen, Almut Lustig, Ulf Pankoke

Dauer ca. 2h 30, eine Pause

Eine Produktion von Constanza Macras / Dorky Park, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin und spielzeiteuropa | Berliner Festspiele
In Koproduktion mit Sophiensæle, Schauspielhaus Wien und
Teatro Communale di Ferrara
Realisiert mit Mitteln der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin, mit freundlicher Unterstützung der Goethe Institute Max Müller Bhavan Bangalore, Bombay, Delhi und Madras

Diese Produktion ist für den Werkpreis spielzeiteuropa 04/05 nominiert.

Publikumsgespräch 23. Januar im Anschluss an die Vorstellung

Ab 13. Februar im Repertoire der Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin



„Kill time or it’s dead time.“

Ein Wartezimmer. Es sieht, auf den ersten Blick, wie irgendein Wartezimmer irgendwo auf der Welt aus. Die unterschiedlichsten Figuren sitzen herum, warten, schlagen die Zeit tot. Jeder von ihnen teilt diese Wartezeit mit wildfremden Menschen…
Es entfesselt sich – ganz im Sinne Bollywoods – ein eklektischer Mix aus Popmusik, politischen Slogans, Konsumwahn, Bollywood-Choreografien und Telenovelas. Alles, was hier neu erscheint, ist irgendwo anders auf der Welt längst etabliert. Aussagen wie „no pasarán“ schmücken nur noch Ché Guevara-T-Shirts, ihre Bedeutung ist komplett abhanden gekommen.
Die Zeit beschleunigt sich oder ist bereits stehen geblieben. Jeder versucht verzweifelt, sich von der Masse abzuheben, seiner eigenen Realität und kulturellen Identität zu entfliehen. Man eignet sich Kontexte, Identitäten und Bilder an um festzustellen, dass alle das gleiche tun. Jeder kannte alles von Anfang an, und… sind wir uns nicht schon einmal begegnet?
In ihrem neuen Projekt „Big in Bombay“ befasst sich Constanza Macras gemeinsam mit ihrem internationalen Ensemble Dorky Park mit den Themen kulturelle Identität und Starkult. Die 1970 in Buenos Aires geborene Tänzerin und Choreografin hat in Berlin den idealen Nährboden für ihre schrägen, grenzüberschreitenden Tanz-/Theater-/Musik-Projekte gefunden – und spätestens nach „Back to the Present“ (Kaufhaus Jandorf, Berlin-Mitte, 2003) auch internationale Anerkennung.