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Arsinoë

Gastspiel der Berliner Kammeroper
Barockoper von Reinhard Keiser (1674–1739)

Musikalische Leitung · Thomas Ihlenfeldt
Inszenierung · Kay Kuntze
Bühne und Kostüme · Irene Suhr

Mit Melanie Hirsch, Doerthe Maria Sandmann, Eeva Tenkanen,
Olivia Vermeulen; Jörg Gottschick, Matthias Jahrmärker, Julian Podger,
Raimonds Spogis und Steffen Wolf

Capella Orlandi Bremen

Karten · € 25,– | ermäßigt € 15,–

Arsinoë, die Witwe des cyrenischen Königs bewegt sich im Widerspruch von politischer Notwendigkeit und privatem Glück. Ihre Tochter Berenice, als Kronprinzessin und künftige Herrscherin von Cyrene interessant für viele potentielle Ehekandidaten, soll aus Staatsräson mit Demetrius, dem König von Macedonien verheiratet werden. Weil sich aber Demetrius und Arsinoë selbst auf den ersten Blick ineinander verlieben, kommt alles ganz anders als geplant.

Lange stand einer der beliebtesten Komponisten des 18. Jahrhunderts zu Unrecht im Schatten Bachs und Händels; im Zuge der Barockopern-Renaissance wird sein Werk nun allmählich wiederentdeckt: Reinhard Keiser (1674–1739 ), die zentrale Figur der deutschen Barockoper. Für die Hamburger Oper am Gänsemarkt schrieb er zwischen 77 und 115 Opern (die Zahlen variieren), sein Einfluss auf die Zeitgenossen kann nicht hoch genug geschätzt werden.

Arsinoë (1710) stammt aus der vielleicht fruchtbarsten Schaffensperiode des Komponisten: unter der Direktion Johann H. Sauerbreys von 1707 bis 1718 reihte sich ein Bühnenerfolg Keisers an den anderen. Gerade in dieser Phase entwickelte er, ein Meister der differenzierten und einfallsreichen Instrumentation, einen frappierenden Reichtum an neuen und ungewöhnlichen Klangfarben im Orchester.