| aktuelle Website | Impressum | Sitemap | mobil     || English
| Home | Martin-Gropius-Bau | Rückblick | Ausstellungen | 2005
| Rückblick
| Ausstellungen
| 2005
Öffnet die Druckansicht in einem neuen Fenster

After the Fact

Ausstellung im Rahmen des 1st Berlin Photography Festival 2005
24. September bis 14. November 2005

Veranstalter
Berlin Photography Festival e.V.
Ermöglicht durch den Hauptstadtkulturfonds.
Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung, die Allianz-Kulturstiftung, die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Kurator
Jan-Erik Lundström, Schweden

Das „Berlin Photography Festival“, 2002 von Berliner Kulturinstitutionen ins Leben gerufen, vernetzt die fotografischen Aktivitäten Berlins und setzt mit einem jeweiligen Schwerpunktthema den Diskurs um die aktuelle internationale Fotografie fort. Jan-Erik Lundström, Direktor des Bildmuseet Umea in Schweden, hat die Ausstellung konzipiert und kuratiert.

Das Thema des Festivals 2005 war „After the Fact“. „Genau zu der Zeit, in der die Digitaltechnik über den fotografischen Ausdruck hereinbricht, erlebt der dokumentarische Ansatz in der Fotografie eine bemerkenswerte Renaissance.

Diese Ausstellung sondiert die neuen Wege der dokumentarischen und erzählerischen Praxis am Anfang dieses Jahrtausends, die Fakten und Fiktionen kunstvoll und dauerhaft miteinander verflicht. Sie zeigt uns die Stärke der globalen zeitgenössischen Fotografie in der Auseinandersetzung mit unseren alltäglichen Zwängen und anhaltenden Krisen.“ (Jan-Erik Lundström)

Ein Symposium zum Thema des Festivals in Zusammenarbeit mit der Humboldt-Universität und mit der Bundeszentrale für politische Bildung, ein Vortrags- und Diskussionsprogramm und ausstellungsbegleitende Vorträge ergänzten und vertieften das Schwerpunktthema.

In der Ausstellung waren vertreten:
Fernando Alvim (Angola), Jessica Backhaus (Deutschland/USA), Ursula Biemann, Angela Sanders (Schweiz), Carlos Capelán (Costa Rica/ Uruguay/ Schweden), Leif Claesson (Schweden), Jiri David (Tschechische Republik), Depth of Field (Nigeria), Christoph Draeger (Schweiz), Lukas Einsele (Deutschland), María Elvira Escallón (Kolumbien), Ulrika Ferm (Finnland), Rula Halawani (Palästina), Masaki Hirano (Japan), Verena Jaeckel (Deutschland), Anja Jensen (Deutschland), Guillaume Krick (Kanada), Owen Logan (Schottland), Bertien van Manen (Niederlande), Susan Meiselas (USA), Roman Ondak (Slowalosche Republik), Adrian Paci (Albanien), Barbara Probst (USA/ Deutschland), OJODEPEZ (Spanien), Oliver Ressler (Österreich), Sophie Ristelhueber (Frankreich), Joachim Schmid (Deutschland), Fazal Sheikh (Schweiz/USA), Matthew Sleeth (Australien), Hannah Starkey (Irland), Jo Voets (Belgien), Zaneta Vangeli (Mazedonien), Michael Wesely (Deutschland), Paola Yacoub/ Michael Lasserre (Libanon)

Pressestimmen

Badisches Tageblatt, 19.09.2005
„Neues Berliner Festival der Fotografie“
Die Dokumentation erlebt eine Renaissance in der Fotografie: Das erste „Berlin Photography Festival“ in der Hauptsstadt wird mit einer zentralen Ausstellung im Martin-Gropius-Bau eröffnet und zeigt neue Tendenzen in der internationalen Fotokunst.

Berliner Morgenpost, 22.09. 2005
Wahre Bilder gibt es nicht, das hat auch die Fotografie längst eingesehen. Selbst eine dokumentarische Aufnahme gibt die Wirklichkeit nicht einfach wieder, sondern filtert – über den Ausschnitt, die Perspektive oder den Grad der Emotionen, die mit im Spiel sind, zwischen dem Fotografen und seinem jeweiligen Motiv. Exakt dieses Thema hat sich das erste „Berlin Photography Festival 2005“ vorgenommen.

Welt Kompakt (Berlin), 22.09.2005
„Festival der Fotografie im Gropius-Bau“
Das „Berlin Photography Festival“ präsentiert sich von diesem Sonnabend an als neues Forum für zeitgenössische Fotografie. Das Festival im Martin-Gropius-Bau wolle sich als Ort für die Begegnung von Fotografen, Medienwissenschaftlern, Galeristen und Sammlern anbieten […].

Nicole Büsing in art (Hamburg), 10.10.2005
„Berlin im Fotofieber“
Fotografie satt: Beim ersten „Berlin Photography Festival“ werden im Herbst alle Kräfte gebündelt, um dem Medium einen großen Auftritt zu verschaffen. […] Im Zentrum steht die von Jan-Erik Lundström, Direktor des BildMuseet Umea in Schweden, zusammengetragene Ausstellung „After the Fact“ mit 30 internationalen Fotografen im Martin-Gropius-Bau. Mit teils reportageartigen, teils dokumentarischen, teils fiktiven Fotoarbeiten stelle der Schwede hier politisch brisante Themen in den Mittelpunkt.

Thomas Joerdens in Nordsee-Zeitung (Bremerhaven), 26.10.2005
„Jackson-Puppe unterwegs in Afrika“
Ausstellung im Martin-Gropius-Bau widmet sich den unterschiedlichen Spielarten der Dokumentarfotografie.