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Die Griechische Klassik
Idee oder Wirklichkeit

8. März bis 2. Juni 2002

Veranstalter
Antikensammlung – Staatliche Museen zu Berlin in Zusammenarbeit mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland Bonn. Ermöglicht durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie. Unterstützt von der Griechischen Kulturstiftung, Berlin.

Kuratoren
Wolf-Dieter Heilmeyer mit Martin Maischberger, Berlin

Schirmherrschaft
Konstantinos Simitis, Ministerpräsident der Griechischen Republik
Gerhard Schröder, Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland

Ausstellungssationen
Berlin: Martin-Gropius-Bau
Bonn: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepblik Deutschland

Über 700 Objekte aus 120 Museen der Welt wurden in Berlin zusammengeführt: Zeugnisse aus dem griechischen 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. und aus den europäischen Epochen, die sich später auf die griechische Klassik bezogen haben. Kaum ein Wort wird so inflationär gebraucht wie Klassik und seine zahlreichen Ableitungen und kaum eine andere historische Epoche hat auf spätere Generationen in aller Welt einen solch starken Einfluss ausgeübt wie die griechische Klassik des 5. Jahrhundert v. Chr. Die von der Antikensammlung Berlin organisierte Ausstellung „Die Griechische Klassik – Idee oder Wirklichkeit“ führte erstmals einem breiten Publikum den Ursprung aller Klassik-Phänomene umfassend vor Augen. Dabei wurden nicht nur bedeutende Kunstwerke gezeigt, sondern auch das tägliche Leben sowie die Schattenseiten herausgestrichen, die ein durchaus widerspruchsvolles Gesamtbild der Epoche ergaben.

Darunter befanden sich spektakuläre Highlights wie die Tyrannenmördergruppe aus dem Archäologischen Nationalmuseum in Neapel, die Porträtstatue des Lyrikers Anakreon aus der Ny Carlsberg Glyptotek in Kopenhagen, die Statue des Tragödiendichters Sophokles aus den Vatikanischen Museen oder Relieffriese vom Heroon von Trysa aus dem Kunsthistorischen Museum in Wien. Sie standen neben kleineren, unbekannteren Objekten, die über das Leben, Wohnen und Arbeiten verschiedener Bevölkerungsschichten Auskunft gaben. Architekturglieder und Skulpturen vom Parthenon in Athen sowie vom Königspalast im makedonischen Vergina waren ebenso zu sehen wie einfache Eisendübel oder nachgebaute Holzmöbel aus Privathäusern. Neue Modelle des Maussolleions von Halikarnaß und des Bergbaugebietes von Laurion standen Vasen, Terrakotta- und Bronzestatuetten, Münzen, Papyri sowie Geräten und Schmuck aus Edelmetallen gegenüber.

Die Ausstellung war in acht Themenbereiche gegliedert:
1. Athen und die Welt im 5. Jahrhundert v. Chr.; 2. Politik und Öffentlichkeit; 3. Leben in Bildern, Leben mit Bildern; 4. Maß, Vermessung, Akribie und Größe; 5. Land und Arbeit; 6. Drei Wege der Klassik: Wort – Bild – Mythos; 7. Die Neue Klassik im Römischen Imperium; 8. Renaissance und Klassizismus

Fast 130.000 Besucher sahen die Ausstellung. Ein umfangreiches Rahmenprogramm und ein reich bebilderter Katalog begleiteten die Ausstellung.

Pressestimmen

Berliner Kurier, 29.12.2001
Die Welt zu Gast in Berlin ist der Themenschwerpunkt. Dazu wird im Martin-Gropius-Bau die absolute einmalige Schau „Die griechische Klassik. Idee und Wirklichkeit“ eröffnet.

Vera Görgen in Welt am Sonntag (Berlin), 24.02.2002
Die Ausstellung „Die griechische Klassik – Idee oder Wirklichkeit“ rekonstruiert eine Epoche und zeigt ihre Verklärung.

Christina Tilmann in Der Tagesspiegel (Berlin), 01.03.2002
Mit über 700 Objekten aus 110 Museen ist die Großausstellung „Die griechische Klassik“ im Martin Gropius-Bau das ehrgeizigste Ausstellungsprojekt des Jahres. Es wird in absehbarer Zeit wohl keine Ausstellung geben, die mit so spektakulären Leihgaben und so grundsätzlichem Ansatz eine Neudefinition der Klassik versucht.

Ilona Lehnart in Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.03.2002
Acht Abteilungen umfasst das gewaltige, im wahrsten Sinne des Wortes schwergewichtige Unternehmen, die griechische Klassik als Periodenbegriff, Stilbegriff und zeitlose, epochenübergreifende Universalie zu erschließen. […] Der Kenner wird seinen Genuss darin finden, die vielen archäologischen Rara aus Internationalen Antikensammlungen zu differenzieren.

Sandra Ellegiers in El Paìs (Madrid), 02.03.2002
El arte griego clásico ha resuscitado esta semana en Berlín en una esposición que indaga en la relción entre la obra original y la idealización de su estética a lo largo de la historia. La mayor sala de exposiciones de Berlín, el Martin-Gropius-Bau, expone hasta el 2 de junio un total de 700 obras procedentes de colecciones de 90 ciutades y 15 países.

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