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| Intendanz 2001 – 2011
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Prof. Dr. Joachim Sartorius – Intendant

Geboren 1946 in Fürth, wuchs er in Tunis auf und lebt heute, nach langen Aufenthalten in New York, Istanbul und Nicosia, in Berlin. Seit 2001 leitet er die Berliner Festspiele.

Nach abgeschlossenem juristischen Studium war er 12 Jahre im Auswärtigen Dienst tätig (1973-1986), danach als Berater für die europäische Kulturpolitik in Brüssel, 8 Jahre lang Leiter des Künstlerprogramms des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) und vor seiner Berufung als Intendant der Berliner Festspiele von 1996 bis 2000 Generalsekretär des Goethe-Instituts in München.
Joachim Sartorius ist Lyriker und Übersetzer der amerikanischen Literatur. Er veröffentlichte fünf Gedichtbände („Sage ich zu wem“ 1988, „Der Tisch wird kalt“ 1992, „Keiner gefriert anders“ 1996, „In den ägyptischen Filmen“ 2000, „Ich habe die Nacht“ 2003) und zahlreiche in Zusammenarbeit mit Künstlern entstandene Bücher wie „Vakat“ (mit Nan Goldin), „The Golden Tower“ (mit James Lee Byars), „Einszueins“ (mit Horst Antes) und „Aus dem Augenrund“ (mit Emilio Vedova, 2000). Sein lyrisches Werk wurde in zahlreiche andere Sprachen übersetzt. Er ist Herausgeber der Werkausgaben von Malcolm Lowry und William Carlos Williams sowie der Anthologien „Atlas der neuen Poesie“ (1995), „Minima Poetica“ (1999) und „Alexandria Fata Morgana“ (2001).

1998 erhielt er für seine Übersetzungen amerikanischer Lyrik den Paul-Scheerbart-Preis.

Er erhielt Stipendien der Rockefeller Foundation und des Collegium Budapest, ist Mitglied des PEN und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Joachim Sartorius ist Gastprofessor an der Universität der Künste Berlin.

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